Fritzbox 6490 Cable Firmware Update?

Pokemon20021

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Fehlerbild: modifizierte post_install / provideradditive vorhanden, aber dennoch keine Ausführung der Skripte run_update, update_firmware im NAS-Hauptverzeichnis.

10) Nach der Erreichbarkeit des Webinterfaces (= erfolgreiches Hochfahren):
run_update und update_firmware aus YourFritz/autoupdate via FTP von laufender WMware Maschine gezogen auf Windows-Rechner und dann via Fritz!NAS in das default-Verzeichnis kopiert. (danach via FTP auf 6490 und die Rechte dort wieder auf chmod 644 angepasst)
(ich interpretiere nach Lektüre diverser Foren-Stellen dieses Verzeichnis eben als "
/var/media/ftp/" -> oder wie komme ich sonst an diesen Pfad?! Via FTP komme ich nirgends anderswo hin?!)
Oh ...
Dazu habe ich Fragen, evtl. liegt hier ja auch Dein Problem:

a.) Warum hast Du die FTP-Übertragung nicht direkt von LINUX-VM nach FRITZ!NAS (ftp fritz.nas) durchgeführt ?
Welches Programm nutzt Du da auf Windows-Rechner ?
Hast Du bei FTP-Übertragung jeweils den "bin"-Mode aktiviert bzw. wurde im "bin"-Mode übertragen?
Hintergrund: von LINUX-System nach Windows-System wird oft automatisch auf ASCII-Mode umgeschaltet und dann sind die Skripte run_update und update_firmware "fehlerhaft", da der Skript-Interpreter mit den Windows-EOL nicht zurechtkommt.

Kontrolle und ggf. Korrektur könnte wie folgt durchgeführt werden: Die Samba-Freigabe auf Fritz!NAS freischalten und dann per Windows-Explorer auf die Freigabe \\fritz.nas\FB6490 gehen und mit Notepad++ die EOL kontrollieren (muß UNIX EOL, ggf. von Windows- auf UNIX EOL) umstellen.

oder einfach FTP-Übertragung im Bin-Mode direkt von LINUX-VM nach FRITZ!NAS (ftp fritz.nas).

b.) Warum auf 664 umstellen ?
Skript Dateien setze ich immer auf 755; sonst können Sie nur "ge-sourced", aber nicht ausgeführt werden.

c.) sicherheitshalber Dateinamen der beiden Skripte auf FRITZ!NAS kontrollieren (muß alles Kleingeschrieben sein).
Manchmal mach Windows-Explorer den ersten Buchstaben in "Capital"-Letters und dies würde dann die Skriptausführung behindern.

- - - Aktualisiert - - -


11) AVM 6.61 == newfirmware.image via Fritz!NAS nach /var/media/ftp (== default Verzeichnis) kopiert
d.) hier gilt das gleiche bzgl. Übertragung: auf Bin-Mode und Dateinamen achten.

- - - Aktualisiert - - -

8. Fritzbox via Webinterface neu starten, warten und freuen (bei bedarf kann man den Updateprozess mit dem Rechner via netcat -l 514 belauschen. EDIT: Dazu muss der lauschende Rechner natürlich auf die IP 192.168.178.2/24 konfiguriert sein oder man passt die entsprechende IP im Script run_update an: log_ip="192.168.178.x")
Bitte mal Netcat Programm http://www.chip.de/downloads/Ncat-Netcat-Portable_69560319.html gemäß Tetzlav Beschreibung mit "-l 514" auf Windows-Rechner starten;
ggf. vorher die IP-Adresse (Zeile: log_ip) in run_update Skript mit UNIX-fähigem Editor anpassen und Ergebnisse (Logfile) posten.
 
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MGT

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Pokemon20021, du bist mein Held!

Es lag in der Tat an
via FTP von laufender WMware Maschine gezogen auf Windows-Rechner und dann via Fritz!NAS in das default-Verzeichnis kopiert. (danach via FTP auf 6490 und die Rechte dort wieder auf chmod 644 angepasst)
..keine Ahnung, warum ich es so umständlich gemacht hatte. Mir ist in dem Moment kein besserer Weg eingefallen.
In der Tat, nachdem ich es direkt von der virtuellen Maschine zur Fritzbox übertragen und dann mit chmod 755 angepasst hatte, ist das Script losgelaufen.

Nun habe ich auf "0" die FW 6.62 und auf "1" die FW 6.63 :)

Bin zuerst auf die 6.61, dann auf 6.62, dann auf 6.63 wobei ich den letzten Schritt auf 6.63 via Online-Update testen wollte.
Das schlug aber aufgrund eines Fehlers (Fehler 8?!) fehl... werde mich jetzt hier auch noch einlesen, wie ich das behoben bekomme.
Ansonsten: Vielen lieben Dank an alle Helfer!
 
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reinhard-gehlen

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Welches Programm nutzt Du da auf Windows-Rechner ?
Als ich das Update von 6.50-kdg nach 6.62-avm auf meiner letzten debrandeten Box gemacht habe, habe ich die Datei newfirmware.image und die Scripte direkt über das Fritz!NAS-Webinterface hochgeladen, ohne Probleme. Gleiche Verfahrensweise bei 6.62->6.63, wobei natürlich nur noch die neue newfirmware.image hochgeladen werden musste.

VG

- - - Aktualisiert - - -

Bin zuerst auf die 6.61, dann auf 6.62, dann auf 6.63 wobei ich den letzten Schritt auf 6.63 via Online-Update testen wollte.
Das schlug aber aufgrund eines Fehlers (Fehler 8?!) fehl... werde mich jetzt hier auch noch einlesen, wie ich das behoben bekomme.
Willkommen im Club, da bin ich auch noch nicht wirklich weitergekommen.
 

PeterPawn

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@MGT:
Du magst das als Überheblichkeit sehen ... ich habe mehrfach betont, daß ich es für gefährlich halte, wenn jemand bei diesem Thema mit Halbwissen ans Werk geht und ausschließlich zur Anwendung der bisher gefundenen Lösungen in der Lage ist, wenn alles glatt geht und es keine Probleme gibt (aka "nur nach Rezept arbeiten kann").

Wenn sich dann jemand hinstellt und trotzdem ans Werk geht, aber - im Gegensatz zu einer erheblichen Anzahl von Leuten, die das auf der Basis dieses Threads überwiegend problemlos gemeistert haben - bereits am Beginn sich

(a) nicht ganz sicher ist und erst einmal nachfragen will/muß (#1396), dann

(b) auf Probleme trifft, die vorher hier noch niemand hatte (ich werde mir trotzdem kein "VirtualBox" installieren, um die aufgestellte These, es läge an der verwendeten Virtualisierungssoftware, zu verifizieren) oder zumindest noch niemand hier in diesem Zusammenhang kommuniziert hat und dann

(c) nach der Klärung des ersten Problems sofort am nächsten scheitert und irgendwie so gar keine eigenen Ideen und Initiativen zur Fehlersuche erkennen läßt, sondern

(d) entweder behauptet, er traue sich das Debuggen nicht zu (#1400), obwohl er gar nicht zur eigenen "Interpretation" auftretender Fehler aufgefordert wurde (wobei - nur als Beispiel, ich kenne das konkrete Problem ja auch nicht - eine eigene Interpretation von "file not found" für mich tatsächlich zum Basiswissen zählen würde) oder

(e) an die Stelle einer nachvollziehbaren Beschreibung des eigenen Vorgehens lediglich die Feststellung setzt, er "erhalte keine Signale von der FRITZ!Box", dann darf ich da vermutlich schlußfolgern, daß diese mehrfach zuvor von mir zum Ausdruck gebrachte "Mahnung" aus dem ersten Satz dieses Beitrags offensichtlich nicht gefruchtet hat.

Da halte ich dann die Formulierung: "mir gehen die Ideen aus" (in #1406) für stark übertrieben - ich habe hier eigentlich noch keine eigene Idee wahrgenommen (wenn Du es nur versäumt hast, die selbst unternommenen Anstrengungen zu dokumentieren, kann ich aber auch nichts dafür, wenn dieser Eindruck sich manifestiert), ausschließlich "Hilferufe" und obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte, auf solche offensichtlich nicht mit dem notwendigen Grundwissen ausgerüsteten Forenteilnehmer einfach nicht mehr zu reagieren (irgendjemand riet mir in diesem Thread einmal, ich solle von dem Anspruch, jedem helfen zu können, abgehen und das hatte ich mir zu Herzen genommen), habe ich tatsächlich den Fehler begangen, auf #1406 noch einmal zu antworten ... wenn das dann in etwas genervter Form und mit etwas deutlicheren Hinweisen auf fehlendes eigenes Wissen und fehlende eigene Initiative/Phantasie erfolgt, dann kannst/mußt Du das entweder ertragen oder vielleicht nimmst Du es ja auch als Anlaß, auch einmal Deine Haltung zu überprüfen und die stellt sich (zumindest für mich und nur für meine eigene Person kann ich an dieser Stelle sprechen) so dar, daß Du die Warnungen in den Wind schlägst und trotzdem erwartest, daß Dir jetzt andere aus der Patsche helfen, obwohl Du ihnen dabei eben keine richtige Unterstützung bist.

Ansonsten hättest Du meines Erachtens inzwischen begriffen und verinnerlicht, daß solche Hilfe jeweils nur auf der Basis Deiner Beschreibung der ausgeführten Arbeitsschritte möglich ist und nachdem Du auf meinen Hinweis in #1408 dann eher pampig reagierst (in #1409, erster Satz), fällst Du nach der (unnötig ausführlichen) Aufzählung in #1409 bei der Beschreibung des nächsten Problems (#1416) wieder auf den Stand "bin verzweifelt ... was kann ich noch machen" zurück, ohne im Geringsten zu erkennen zu geben, daß Du tatsächlich "alles richtig gemacht" hast (eben u.a. die passenden IP-Adressen verwendet oder die Skript-Dateien entsprechend angepaßt hast) und mockierst Dich dann darüber, wenn man Dir mangelde Eigeninitiative (und sei es nur bei der Suche im Internet, wie man eine systematische Fehlersuche ausführen kann) vorwirft oder mangelndes Verständnis attestiert.

Ich kann auch gerne noch einmal begründen, warum mich sogar Deine eigene Zusammenfassung der Schritte und Dein Anspruch (in #1409)
MGT schrieb:
Und ja, mea culpa: Ich habe nicht die kompletten 71 Seiten durchgearbeitet, wohl aber die Suche intensiv bemüht!... ansonsten hätte ich nicht die Infos erhalten, die ich ja versucht habe als Ablaufplan zusammenzustellen. ... und damit das nicht egoistisch ist, habe ich auch für die "Nachwelt" an meinen Bemühungen teilhaben lassen für all diejenigen, die ebenso versuchen Ihre kdg 6.31 zu debranden + updaten.
im Prinzip stören ... Du faßt da etwas "in der Theorie" zusammen und stellst es als für andere geeignet dar (nichts anderes steht nach meiner Lesart im o.a. Zitat), obwohl es nicht einmal bei Dir funktioniert hat.

Das finde ich extrem kühn und leider haben wir hier auch schon die Erfahrung machen müssen, daß es durchaus Autoren solcher "Zusammenfassungen" gab, die im Anschluß wieder verschwunden sind und wo dann die Korrekturen ihrer Listen von anderen in nachfolgenden Beiträgen erst vorgenommen werden konnten, die aber wieder niemand mehr lesen wollte (auch Du schreibst ja, daß Du eben nicht den gesamten Thread lesen konntest/wolltest, auf der anderen Seite verlängerst Du ihn mit Deinen Problemen inzwischen selbst um 19 Beiträge, wenn man Deine Fragen und die darauf jeweils gegebenen Antworten zusammenzählt) und die dann wiederum zu weiteren Nachfragen oder Problemen bei den Lesern dieser "Anleitungen" geführt haben.

Es gibt hier eigentlich nur wenige rühmliche Ausnahmen in dieser Beziehung und deren Arbeit mußtest Du jetzt erneut "zusammenfassen"? Das sehe ich zugegebenermaßen anders und irgendwie ist ja auch in Deiner Darstellung aus einer - eher unsicheren - Anfrage, ob Du das alles so richtig verstanden hättest (#1396) auf einmal der Anspruch entstanden, Deine (bisher noch nicht von Erfolg gekrönten) Anstrengungen für die Nachwelt festzuhalten zu wollen (#1409).

Sollte das nur ein "Erlebnisbericht" sein/werden und keine eigene "Anleitung", dann müßte man Dich sogar einfach nur auf Grund laufen lassen als Illustration der Feststellung, daß man sich eben nur an das "Debranden" einer 6490 machen sollte, wenn man die Zusammenhänge (und die werden durchaus hier im IPPF erläutert, da basiert nicht ein einziger Schritt auf irgendwelchem "Geheimwissen") verstanden hat ... vielleicht gibt es dann in der Zukunft deutlich weniger Leute, die sich (mit unzureichenden Grundlagen) hier ans Werk machen, wenn schon ein studierter Wirtschaftsinformatiker am Ende Schiffbruch erleidet.

In diesem Lichte sehe ich auch die Bemühungen von @Pokemon20021 eher kritisch ... aber das entscheidet er selbst und wenn ihr dabei zum Erfolg kommt, dann freut mich das sogar (und das meine ich tatsächlich so), aber ich werde mich daran dann trotzdem nicht weiter beteiligen.

Ich habe zwar diverse Skriptdateien veröffentlicht, die man in diesem Zusammenhang benötigt und/oder benutzen kann ... damit geht aber keinesfalls die Verpflichtung einher, deren Verwendung für jeden einzelnen Leser erneut aufzuschlüsseln. Diese Dateien waren/sind durchaus auch für andere Zwecke verwendbar und praktisch für jede von ihnen existiert auch ein Beitrag in irgendeinem IPPF-Thread, wo die Verwendung diskutiert/dokumentiert wurde. Wenn ich mich immer wieder hinreißen lasse und auf die Leute reagiere, die Probleme mit der Verwendung der Dateien haben, dann ist das tatsächlich ein Fehler, den ich abstellen werde (in Grenzen ist das bereits gelungen) ... das hat aber mit Überheblichkeit wenig bis nichts zu tun; ich bin es nur leid, wenn es immer wieder Leute gibt, die an die Stelle eigener Kenntnisse (und auch die kann man mit einer Suche im Internet durchaus eigenständig erweitern, das ist nicht zwingend ein "statischer Zustand", in dem sich die eigenen Kenntnisse befinden) einfach nur die eigene Frage stellen und dann erwarten, daß ihnen hier (immer weiter, von einem Problem zum nächsten) geholfen werden müsse ... und nichts anderes entnehme ich #1406.

Wenn sich dahinter tatsächlich eine andere Haltung verbergen sollte, dann solltest Du die nicht nur mit Worten zum Ausdruck bringen, sondern mit entsprechenden Bemühungen (und dazu gehört eben im Minimum eine nachvollziehbare Beschreibung eines Problems, selbst wenn diese "Arbeit" bedeutet, aber das habe ich bereits in #1408 versucht zu erklären) erkennbar(!) belegen.

Trotzdem gab es in jeder meiner bisherigen Antworten auch sachbezogene Hinweise ... ob Du die nun aufnimmst oder lieber ignorierst, ist aber selbstverständlich Deine Sache - nur kannst Du auch nicht erwarten, daß man "ewige Geduld" mit Dir hat, wenn man erst einmal "mit der Wand redet". Am Ende habe ich sogar extra für Dein Problem mit dem fehlenden Ende-Marker im erzeugten TFFS-Image noch das Skript geändert ... obwohl auch hier "Fehlerbeschreibung" und "Interpretation" eigentlich total daneben waren (#1413). Was Dein erneuter Anlauf nach dieser Korrektur ergab, kann ich beim besten Willen immer noch nicht erkennen - ich würde mich zu der Behauptung hinreißen lassen, daß es nirgendwo steht.

Da finde ich es dann tatsächlich nicht mehr verwunderlich, wenn jemand (in diesem Falle eben ich) so gar keine Lust mehr hat, immer wieder dasselbe schreiben zu müssen und da kann die einzige logische Konsequenz dann doch nur noch sein, daß man sich aus der Diskussion verabschiedet. Mögen sich andere mit Deinem Problem beschäftigen, wenn sie die Geduld dafür aufbringen ... ich denke, es gibt nur sehr wenige Beispiele in diesem Thread, wo ein Problem nach 20 Beiträgen mit Fragen und Antworten noch immer nicht gelöst war und da stellt sich dann unwillkürlich schon die Frage, ob das nun am Problem oder am Fragesteller oder gar an den Antworten liegt - ich denke es ist auch nicht vollkommen unklar, worauf ich zunächst einmal tippen würde.

Das mag man dann wieder "unfreundlich" und "überheblich" nennen, aber es ist so eigentlich gar nicht gemeint. Es geht mehr in die Richtung "Schuster, bleib' bei deinem Leisten." und das ist ein Sprichwort, welches nicht ich mir ausgedacht habe. Man sollte eben auch immer in der Lage sein, die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse realistisch einzuschätzen und wenn man sich trotzdem ans Werk macht und dabei Defizite konstatieren muß, dann sollte man die eben erst einmal selbst beseitigen oder zumindest entsprechende Bemühungen zumindest glaubhaft machen können. Wenn es dann eher auf den "Zauberlehrling" hinausläuft, sollte man die Reaktion des Meisters (nur des Meisters aus dem entsprechenden Werk, damit das nicht wieder damit verwechselt wird, ich würde mich als "Meister der FRITZ!Box" sehen) im Kontext sehen und seine eigenen Fehler als Voraussetzung dafür, daß es überhaupt zu dieser Situation kam, nicht ignorieren - sonst lernt man auch nicht aus ihnen.

EDIT: Einige Zeitformen stimmen nicht mehr, nachdem das Problem vor einer knappen Stunde dann gelöst wurde ... von der Grundaussage weiche ich trotzdem nicht ab.
 
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MGT

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Hallo PeterPawn,

da du dir herausgenommen hast einen meiner Beiträge als nonsense zu bezeichnen erlaube ich mir das bei dem Deinigen nun auch: Nonsense.
Du hast im Übrigen übersehen, dass nur aufgrund meiner ausführlichen Schritt-für-Schritt Beschreibung jemand (= Pokemon20021) überhaupt in der Lage war, mir hier den richtigen Tipp zu geben, dass ich den ftp-Transfer nicht über Umwege gehen soll.
Diesen Punkt hast du einfach überlesen. Im Gegenteil: du stellst das jetzt so dar, als wenn mein Text hier unnötig lang war.
Sorry, aber unnötig lange Texte, die nicht zum Thema gehören, verfassen hier andere...
Danke dennoch (und das meine ich ernst!) für deine konstruktiven Punkte.
Allerdings kein Danke für deinen letzten überlangen Kommentar, der mal wieder enorm demotivierend ist.
Stell dir mal die Frage - wenn du das in deiner überheblichen Expertensicht überhaupt kannst - wie ein Nicht-Experte hier vorgeht.
Ich hatte in der Tat eine Unmenge an Fragen, die aber überhaupt nichts mit diesem Thema hier zu tun hatten, sondern notwendig waren, um überhaupt die Schritte durchzuführen.
Und nicht jeder Wirtschaftsinformatiker ist ein Programmierer und/oder fühlt sich in einer Linux-Umgebung zu Hause. Meine Fragen waren z.B. (was sind sym-Links, wie komprimiere ich unter Linux, was ist GIT, wie tausche ich Dateien zwischen einem VM-Host und einem VM-Guest am Besten aus, wie behebe ich den Fehler, dass meine VM-Maschine nicht booten will, etc, etc...).
Das alles wäre hier nicht zielführend gewesen. Ich habe jetzt über 5 Tage a mind. 5 Stunden pro Tag investiert. Die meiste Zeit ging zur Informationsgewinnung und Fehlersuche drauf, die nur "Beiwerk" zu diesem Problem hier waren.
Mir dann aber zu unterstellen, was du in dem o.g. Text schreibst ohne von deinem hohen Ross mal runterzukommen und die Sicht "von unten" zu betrachten ist schlicht unverschämt.
 
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PeterPawn

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Ich kann mir das durchaus vorstellen, daß es Leute gibt, denen das Grundlagenwissen beim Umgang mit Linux fehlt ... was ich mir aber nicht vorstellen kann (bzw. was ich nicht begreife), warum diese Leute sich dann nicht erst einmal diese Grundlagen erarbeiten, bevor sie ans Werk gehen.

Du würdest Dir (oder jemand anderem) doch sicherlich auch nicht den Blinddarm entfernen, nur weil Du im Internet eine entsprechende Beschreibung (meinetwegen sogar noch bebildert) gefunden hast, ohne zuvor entsprechende "Übungen" durchgeführt zu haben.

Das hat auch nichts mit "demotivieren" zu tun, was ich dort schreibe. Ich finde es immer wieder aufs Neue verblüffend, daß bei IT sich jeder - aus dem Stand und das ist hier der entscheidende Punkt, ich würde niemals bestreiten, daß man sich das notwendige Wissen aneignen kann ... erwarte ich ja sogar, daß man das tut - auch mit eher mangelhaften Vorkenntnissen für qualifiziert hält, sofort solche Arbeiten auszuführen, selbst wenn "Experten" eigentlich davor gewarnt haben.

Auch hier sei noch einmal die Betonung darauf wiederholt, daß absolut nichts dagegen spricht, daß jemand das in Angriff nimmt, nachdem er sich die entsprechenden Vorkenntnisse angeeignet hat.

Dieses aber in umgekehrter Reihenfolge zu machen (ich fange erst mal an, wird schon irgendwie weitergehen), ist eben in meinen Augen unsinnig und daß Du genau so vorgegangen bist, wie ich es in den Texten zuvor nur geschlußfolgert hatte, bestätigst Du selbst in Deinem letzten Beitrag.

Am Ende stellt sich dann heraus, daß Du einen absoluten Anfängerfehler gemacht hast ... das "Problem" der unterschiedlichen Zeilenenden in Windows und Linux ist allgemein bekannt und man darf (zumindest nach meiner Ansicht) durchaus voraussetzen, daß jemand, der sich bei der Beschreibung seiner ausgeführten Aktivitäten auf die Angabe
MGT schrieb:
10) Nach der Erreichbarkeit des Webinterfaces (= erfolgreiches Hochfahren):
run_update und update_firmware aus YourFritz/autoupdate via FTP von laufender WMware Maschine gezogen auf Windows-Rechner und dann via Fritz!NAS in das default-Verzeichnis kopiert. (danach via FTP auf 6490 und die Rechte dort wieder auf chmod 644 angepasst)
beschränkt, sich der Tücken der Anwendung von FTP-Transfers bewußt ist - erst recht dann, wenn er hinterher sogar wieder irgendwelche Dateirechte (ebenfalls unnötigerweise) per FTP anpaßt. Hätte dort anstelle dieses Textes (den Du eben auch erst "nach Aufforderung" geschrieben hast) das Protokoll der FTP-Sitzung gestanden, hätte man den Fehler tatsächlich sehen können, ohne Dir alle möglichen Klippen bei der Verwendung von FTP aufzählen (entsprechende Berichte zum FTP gibt es vermutlich auch bereits in den Weiten des Internets) zu müssen.

Soweit ich meine Skript-Dateien kenne, spielt das Setzen der Dateirechte an dieser Stelle ohnehin keine Rolle - um genau die Probleme beim Transfer über SMB zu umgehen (dort ist das Setzen der Dateirechte nicht explizit möglich und bei neuen FRITZ!OS-Versionen ist sogar das Ausführen von Dateien unterhalb von /var/media/ftp gar nicht mehr möglich), werden die Skript-Dateien (jedenfalls dann, wenn man nach meinem Beitrag vorgeht) nicht als ausführbare Dateien behandelt (weder "run_update" noch "update_firmware" haben überhaupt ein "SheBang"), sondern jeweils der Interpreter mit diesen Dateien als Eingabe aufgerufen. Das sollte (zumindest in der Theorie) dazu führen, daß es vollkommen egal ist, ob die Dateien "execute"-Rechte haben oder nicht (also ob 644 vs. 755 einen Unterschied macht).

Damit bleibt als Ursache eigentlich nur noch übrig, daß die Skript-Dateien irgendwo tatsächlich als "ASCII"-Dateien übertragen wurden auf ein Windows-System und das ist genau einer der Fehler, die bei mir unter die Behauptung fallen, man könne stundenlange Theorien darüber aufstellen, was da nun im Argen liegen könnte. Das ist eben einfach "Grundlagenwissen" und wenn es an diesem fehlt, dann kommt am Ende so etwas dabei heraus. Auch hier wäre eben bei einer eigenen kritischen Betrachtung der ausgeführten Schritte und bei der akribischen Überprüfung, inwieweit das eigene Vorgehen mit den bereits vorhandenen Anleitungen übereinstimmt, der Fehler viel früher zu entdecken gewesen und zwar von Dir selbst.

Wenn Du als Wirtschaftsinformatiker (bei dem ich ein Grundverständnis für IT-Themen voraussetzen würde) jetzt mind. 20 Stunden benötigt hast, um die Linux-Grundlagen zu erarbeiten, dann bestätigt das doch im Prinzip nur meine Warnung, man solle sich das Ganze nicht so leicht vorstellen und davon ausgehen, daß es jeder aus dem Stand (erfolgreich) ausführen kann, der schon mal einen PC gestartet hat und irgendein Office-Programm bedienen kann. Auch als Wirtschaftsinformatiker, der nicht selbst programmiert, hat man ja sicherlich ein Basiswissen, das vielen anderen dann fehlt und wenn bereits da der Aufwand (und das ist ja nur der im Hintergrund, da ist der beim Schreiben der Fragen hier und der bei den an Dich gerichteten Antworten entstandene zeitliche Aufwand noch gar nicht berücksichtigt) sich in diesen Größenordnungen bewegt, dann können vielleicht andere realistischer einschätzen, ob sie sich überhaupt an das Thema wagen sollten.

Und um noch einmal auf das "unverschämt" einzugehen ... ich habe Dich bis zu Deinem "Ausfall" in #1409:
MGT schrieb:
Auch für einen Nicht-(Wirtschafts-)Informatiker sollte klar sein: Booten = Hochfahren; d.h. synonym zu betrachten.
meines Erachtens eher zurückhaltend beurteilt und behandelt und mich (wenn auch zugegebenermaßen etwas widerwillig, weil erkennbar wieder jemand das "Debranden" in Angriff genommen hatte, der nur ungefähr wußte, was er da eigentlich macht) nur zu Deiner Frage bzgl. der Skript-Dateien geäußert.

Wenn ich den oben zitierten Satz falsch interpretiere, indem ich den als "pampig" empfinde, kannst Du ja gerne erläutern, was Du damit eigentlich zum Ausdruck bringen wolltest. Auf meine Erläuterung, warum "Booten" und "Hochfahren" eben nicht synonym zu verwenden sind an dieser Stelle und wo ich meine Probleme beim Verständnis Deiner Beschreibung hatte, die ich in #1408 zum Ausdruck gebracht habe, bist Du ja nicht weiter eingegangen.

Der Stein des Anstoßes in diesem Satz ist also "Auch für einen Nicht-(Wirtschafts-)Informatiker sollte klar sein:" und wenn Du damit nicht zum Ausdruck bringen wolltest, ich würde mich "besonders dumm" anstellen bei der Interpretation Deiner Beschreibungen, dann würde mich schon interessieren, was das ansonsten besagen sollte. Ist meine Interpretation allerdings richtig, würde ich sagen, daß Du mit den "Unverschämtheiten" begonnen hast und Dich dann auch nicht über eine entsprechende Reaktion wundern solltest.

EDIT: Und um auch da kein Mißverständnis aufkommen zu lassen ... ich habe nicht Deinen gesamten Beitrag als "Nonsens" bezeichnet, lediglich Deine Schlußfolgerung (bzw. Deine These mit der angebotenen Begründung) - da diese nur auf der Vermutung basierte, es würde einen signifikanten Zeitunterschied ergeben, wenn das Skript gestartet wird und sich dann bei den diversen Abbruchbedingungen bis zum Entpacken verabschiedet. Das habe ich aber auch schon erläutert und zwar noch bevor ich das Wort "Nonsens" schrieb ... wenn Du diese Erläuterung nicht verstanden hast, kann ich Dir wieder nicht helfen.
 
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MGT

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Habe meine Kommentare zu deinen "Fachbegriffen" bisher zurückgehalten... als Wirtschaftsinformatiker teile ich dir hiermit nun mit:
Hochfahren = "boot"
Neustarten = "reboot"
Das habe ich in meinen Texten durchaus auseinander gehalten. Die Vermischung kam von dir bzw. hast hier den Unterschied in meinen Ausführungen zwischen Hochfahren und Neustarten nicht verstanden.
Bei deinen anderen Ausführungen ist Hopfen und Malz veloren. Du willst es anscheinend nicht mit einer anderen Brille betrachten.
Da frage ich mich, wie du dein Studium absolvieren konntest. Genau das ist nämlich in 99,9% der Fälle das Vorgehen: Try, error, re-try, ... success.
Sich von vornherein dafür auszusprechen, dass jeder die Finger davon lassen sollen, die learning-by-doing Methode anzuwenden, entspricht nicht dem heutigen Lernansatz.
(ja, auch bei diesem Thema!... und du möchtest nicht wissen, wieviele Ärzte (=Studierte ;-) ) das auch so in Operationen praktizieren. Könnte dir da Geschichten erzählen...)
 

PeterPawn

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Gut ... laß uns einfach mal Deine Aussage bzgl. der "Fachbegriffe" untersuchen:
MGT schrieb:
Leider ist beim Hochfahren kein Update angestoßen worden. Die Box hat ganz normal in kdg 6.31 gebootet.
Wo deutet das jetzt darauf hin (erst recht unter Berücksichtigung der Definition aus #1425), daß Du zu diesem Zeitpunkt bereits verstanden hattest, daß ein Update eben beim Herunterfahren der Box erfolgen würde? Genauso habe ich das (nur nebenbei) in #1410 bereits einmal dargelegt.

Ansonsten ist auch für "learning by doing" eben ein Grundlagenwissen erforderlich - das Sammeln von eigenen Erfahrungen in der Praxis (darum geht es dabei ja) erfolgt aber durch praktische Übungen und auch ein Assistenzarzt hat bei seiner ersten Operation am lebendigen Patienten bereits genug Übungsstunden an Leichen bzw. an "Ersatzmaterial" (ich erinnere an das beliebte Nähen von Schweinshaxen) hinter sich.

Gerade für eigenständiges "learning by doing" nimmt man sich eben entsprechende Leitfäden im Internet her (in der heutigen Zeit, früher gab es Lehrbücher) und vollzieht erst einmal die dort angeführten Beispiele und Übungen nach, bevor man ins kalte Wasser springt. Es wäre mir tatsächlich neu, daß sich hinter "learning by doing" ein "ich wurschtel mich schon irgendwie durch" verbergen soll ... zumindest ist das nicht die eigentliche Intention dieses Ansatzes (der soll eigentlich nur verhindern, daß lediglich trockene Theorie ohne jeden Praxisbezug "gelehrt" und "gelernt" wird). Allerdings gibt es das "Durchwurschteln" zweifellos auch und sogar in der Programmierung (da kenne ich selbst genug Beispiele) ... das Ergebnis sind am Ende immer Katastrophen.

Man kann eben von einem Anfänger, der erst mühsam eine Programmiersprache auf diesem Wege erlernt, nicht gleich auch noch verlangen, daß er in dieser Sprache von Beginn an sicher programmiert (im Security-Sinne) und dann kommen da eben Programme (heutzutage häufig genug ganze Websites) heraus, die der Praktikant geschrieben hat und die dann (wieder unter Security-Aspekten) eine entsprechend miese Qualität aufweisen. Es gibt sicherlich Ausnahmen ... aber die treten dann eher bei den Leuten auf, die bereits vorher eine entsprechende Ausbildung erhalten haben und daher (auch in einer neuen Sprache und Umgebung) bereits wissen, worauf sie achten müssen.
 

MGT

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Da stimme ich dir zu.

Und zum Zeitpunkt des von dir zitierten Abschnittes hatte ich es in der Tat noch nicht verstanden, dass das Update beim Neustart angestoßen wird (Neustart/reboot beinhaltete hier für mich ein vorheriges Herunterfahren bevor neu gestartet werden kann). Aber ja, du hast natürlich Recht, dass auch ein Hard Reboot hätte gemeint sein können.
Daher habe ich mich ja auch für deine wertvollen Informationen bereits bedankt, da selbige mir in der Tat weitergeholfen hatten. Nur bitte ich dich - auch im Interesse von anderen Lernwilligen hier - doch ab und zu deine "engstirnige" Expertenbrille gegen eine "weitsichtigere" auszutauschen.
 

PeterPawn

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@MGT und durchaus "off-topic", also nur lesen, wenn meine Motivation/Reaktion nicht nachvollziehbar erscheint:
Ich bilde mir eigentlich ein, bei vielen Themen auch aus der "Expertenrolle" ausbrechen zu können und Zusammenhänge dann so darstellen und erläutern zu können, daß sie auch von Leuten ohne Ausbildung im IT-Bereich verstanden werden (können).

Aber ich halte explizit das Thema "DOCSIS" (und da gehört die FRITZ!Box 6490 mit allen ihren Aspekten - inkl. Debranding und Updates - eben auch hinein) für vollkommen ungeeignet für Anfänger und aus dieser meiner Ansicht habe ich auch noch nie ein Hehl gemacht. Genauso wie ich "Bastelarbeiten" an Baseband-Modulen von Mobilgeräten oder an WLAN-Hardware, -Treibern und -Einstellungen für etwas halte, was nur von Leuten ausgeführt werden sollte, die wirklich (und das meint eben wirklich) wissen, was sie da tun.

Da, wo jeder Besitzer einer DSL-Box sich maximal selbst ins Knie schießen kann, da besteht bei DOCSIS-Netzen dann auch immer die Gefahr, daß andere in Mitleidenschaft gezogen werden (wenn nicht durch Tipps hier, dann durch welche an anderer Stelle, die aber die neueste Firmware oder gar den Telnet-Zugang voraussetzen).

Es mag ja sein, daß das in diesem Thread dann eben in besonderem Maße heraussticht ... aber ich will auf der anderen Seite eben auch nicht daran beteiligt sein, wenn "Unbelehrbare" mit den hier erhältlichen Informationen dann Schindluder treiben und das geht am Ende (gerade beim Thema Zertifikate) bis zum Klonen von Geräten und zum (zumindest potentiellen) Mißbrauch von Leistungen.

Wenn schon die Warnungen bzgl. der notwendigen Grundkenntnisse nicht beachtet werden, dann wird das in Bezug auf die Mißbrauchsmöglichkeiten auch nur "ein Appell" bleiben und da ärgert mich dann schon (davon kann ich mich auch nicht freimachen), wenn solche "Warnungen" in den Wind geschlagen werden - weil ich davon ausgehe, daß es bei solchen, konkret begründeten und recht offensichtlichen (Er-)Mahnungen in Bezug auf die benötigten Kenntnisse noch leichter einzusehen ist als bei einer eher "esoterischen" Warnung vor möglichem Mißbrauch, die naturgemäß eben nicht mit konkreten Beispielen/Beweisen untermauert werden kann (bzw. darf/soll).

Ich werde also nur da etwas "zickig", wo ich allzu naives Vorgehen (und das meine ich im Sinne von Artikel 3 des Rheinischen Grundgesetzes) für gefährlich halte ... manchmal (beim "modfs") sogar dann, wenn es nur den Besitzer der eigenen FRITZ!Box treffen würde. Da, wo andere dann potentiell gefährdet werden, muß man die Interessen gegeneinander abwägen und ich habe mich bei den Themen "Update ohne Telnet" bzw. später dann bei "Update für KDG 06.31" lange nicht so richtig entscheiden können, was nun überwiegen sollte.

Letzten Endes hat mich dann die Tatsache, daß es für andere Boxen auch ohne meine Hilfe/mein Zutun publik wurde und am Ende nur die Besitzer von Boxen mit bestimmten Versionen "gekniffen" waren (vor 06.31 ging das Pseudo-Update für Telnet-Zugriff und hinterher gab es bei den Retail-Boxen die offizielle Möglichkeit des Updates), wenn es um die Verwendung dieser Geräte (meist sicherlich über eBay bezogen) ging, dazu bewogen, das entgegen früherer Vorbehalte doch zu erläutern bzw. zumindest einen möglichen Weg aufzuzeigen.

Aber auch da habe ich (hoffentlich) noch einmal explizit darauf hingewiesen, daß dieses Vorgehen eben eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema und eine ausführliche Vorbereitung erfordert - da "ärgert" es mich dann schon, wenn man zwar die anderen Informationen liest (wobei ich mir bei Dir gar nicht so sicher bin, ob Du wirklich meine Beiträge gelesen hast oder "nur" die darauf aufbauenden Anleitungen - die allerdings meist auch entsprechend verlinken), aber diese - in meinen Augen mindestens ebenso wichtige - Information einfach nicht zur Kenntnis nimmt oder sich eben denkt: "Ach, was soll's ... ich schaffe das schon.". [Das wäre auch in Ordnung, aber dann sollte man es eben auch (alleine) schaffen.]

Ich habe auch nichts gegen (begründeten) Optimismus und ein gesundes Selbstvertrauen, erst recht nicht gegen Wissbegierde und Lernwillen ... aber das verbinde ich in meiner Erwartungshaltung dann eben auch mit eigenständiger Arbeit/Recherche/Versuchen (da ist dann irgendwann auch wirklich mal "trial & error" als Methodik angesagt, nur eben nicht von Beginn an) und das ist dann auch der Anspruch, den ich meinerseits an jemanden habe, der Hilfe erwartet.

Aber da das hier ja nun auch wieder "heruntergekocht" ist, will ich mich damit auch zufrieden geben ... und es ist sicherlich manchmal nett, wenn die eigenen Beiträge gewürdigt werden, aber ich bin auch nicht in erster Linie "auf Dank aus". Mir reicht es meist sogar, wenn meine Hinweise (oder meine Argumentationsversuche) ernst genommen werden - es ist auch für mich ein Erfolgserlebnis (das kann sicherlich jeder nachvollziehen, der schon einmal einem anderen entscheidend weiterhelfen konnte), wenn jemand sein Ziel dann doch noch erreicht und es ist auch für mich am Ende frustrierend, wenn irgendjemand nach einer ausführlichen Erklärung, wie er das Angefragte realisieren könnte, dann nur mit "zu kompliziert" abwinkt und am Ende "nur mal fragen" wollte.

Das muß man eben auch gleich am Beginn anhand der Eingangsfrage entscheiden, ob sich hier die eigene Investition von Zeit doch lohnen könnte oder ob man am Ende eher Frust schieben wird, weil der Fragesteller es doch nicht verstehen wird (das kann manchmal auch überheblich wirken, aber woran soll man einen Fragesteller denn nun beurteilen, wenn nicht anhand seines Textes) oder man eher den Eindruck hat, er würde ohnehin beim kleinsten Lufthauch umfallen und die Lust verlieren.

Da kann dann eine deutliche Ansage: "Nur für 'advanced users" geeignet" eben auch dazu beitragen, solche "mayflies" von Beginn an "abzuschrecken" - das hat (zumindest bei mir) manchmal also auch Methode und es funktioniert aber nur dann, wenn solche "Ansagen" auch ernst genommen werden. Da "ermutigt" dann jeder, der es (trotz Mißachtung der Warnungen und angesichts von schnell auftauchenden Problemen) doch noch schafft, eher die falsche Klientel - so erfreulich es für denjenigen am Ende auch sein mag, wenn er Erfolg hatte.

Wenn derjenige dann künftig den Part des Antwortenden für die "Ermutigten" übernimmt, wäre das auch noch einmal etwas anderes ... ansonsten ist es in der "Abrechnung" für die "Experten" (wobei jeder, der eine Frage dann korrekt beantworten kann, unter diesem Begriff subsummiert sei) immer ein negatives Ergebnis. Neben dem zusätzlichen Aufwand bei der Hilfe für den einen, dem es dann doch noch (dank der Hilfe) gelingt, addieren sich im Endergebnis noch die zusätzlich generierten Anfragen auf, die von denen kommen, welche dann der Meinung waren: "Wenn der das geschafft hat, packe ich das auch." und die dann ihrerseits wieder an anderer Stelle Schiffbruch erleiden.

Wenn es sich schlußendlich durchsetzt, daß die Einschätzung bei der Veröffentlichung von Hilfsdateien, für welche Klientel diese geeignet wären, nicht mehr wahrgenommen oder nicht ernstgenommen wird, dann muß man sich ggf. künftig eben überlegen, ob man überhaupt noch etwas "veröffentlicht", denn "die Leute" erwarten eben auch (nicht immer ganz zu unrecht, es sei denn, es wurde bei der Veröffentlichung explizit klargestellt/ausgeschlossen), daß man ihnen dann auch bei Problemen damit weiterhin "zur Verfügung steht" und das kann (bei allem Verständnis für "beginners") naturgemäß erst ab einem bestimmten Niveau von Vorkenntnissen funktionieren ... das ist schon aufgrund des zahlenmäßigen Mißverhältnisses (das Repository wurde von Okt. bis zum 10. Januar täglich von 20-30 "unique users" geklont lt. den Statistiken von GitHub) nicht möglich und wenn dann noch die vorhandenen Kenntnisse eine entsprechende Streuung aufweisen, dann landet man eben am Ende bei der Bedienung des "vi" (gut, nicht hier, aber beim "modfs" gab es das dann) und das hat irgendwie nur noch am Rande mit dem ursprünglichen Thema zu tun. Viele sind eben auch der Meinung, daß man sich mit einer ersten Antwort "auf ewig" dem Fragesteller verpflichtet ... solange bis sein Problem dann auch gelöst ist.
 

zar77

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da ich befürchte, dass meine Frage(n) aufgrund der "Auseinandersetzung" zweier Forenteilnehmer etwas untergegangen ist, stelle ich sie erneut.

--> hier nachzulesen

danke für die eventuelle Hilfe im Voraus.
gruss zar
 

mickdry

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Ich bin so einer, dem das Wissen über Linux leider fehlt. In den letzten 10 Jahren habe ich mehrfach erfolglos versucht, mir etwas Knowhow anzueignen. Irgendwie geht das in meinen Kopf nicht rein.
Deshalb würde ich mich über etwas konkrete Hilfe von den anderen Mitgliedern hier freuen.

Nun zu meinem Anliegen:
Um mein eigenes Modem* am Kabelanschluß von Vodafone/Kabeldeutschland und der eigenen Fritzbox 7270 durch eine jungfräuliche 6490 von Unitymedia zu ersetzen, habe ich zunächst per FTP das Branding auf AVM verändert.

firmware um2.jpg

Wenn ich das richtig verstanden habe, was ich hier gelesen habe (fast alles gelesen, aber fast nichts verstanden), sollte ich nun mit einer anderen Software die Box updaten können.
Kann ich das unter Windows überhaupt und wenn ja, wie gehe ich da am Einfachsten vor?



* Cisco 3212, nachdem das Hitron von KD den Geist aufgegeben hat. Nach langem hin und her hat KD mein eigenes Modem vor ca 2 Jahren schon akzeptiert.
 

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KunterBunter

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Kann ich das unter Windows überhaupt und wenn ja, wie gehe ich da am Einfachsten vor?
Die einfachste Lösung für dich ist tatsächlich: Kaufe dir eine jungfräuliche Fritzbox 6490 im Laden. :D
 

zar77

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@mickdry

also ich könnte mir vorstellen, dass aufgrund deiner Anfrage hier gleich jemandem...auf gut deutsch...der Arsch platzt... :-D
 

mickdry

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@Kunterbunter: Wenn ich genug Geld hätte, gerne
@zar77: das hab ich nich gewollt
 

PeterPawn

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Nein, ich bin (falls ich gemeint war) sogar die Ruhe selbst ... aufgrund dieser sehr deutlichen Ansage kann ich in diesem Falle nämlich von Beginn an einschätzen, daß ich definitiv der falsche Ansprechpartner bin und damit halte ich mich dann einfach raus.

Das mache ich inzwischen schon eine Weile so (es gibt auch Leute, denen meine neu hinzugewonnene "Zurückhaltung" seit ca. 4-5 Wochen aufgefallen ist) und zu dem erneuten "rant" kam es eigentlich nur deshalb, weil hier am Beginn die Funktionsfähigkeit meiner Skripte in Zweifel gezogen wurde (um es mal etwas überspitzt und nicht ganz ernst gemeint zu formulieren) und ich somit überhaupt in das Thema eingestiegen bin - erst im weiteren Verlauf kam dann das Mißverständnis auf.

Es ist auch nicht böse gemeint in Bezug auf @mickdry ... wenn sich jemand findet, der ihm hilft und das zu einem erfolgreichen Abschluß kommt, freut es mich wieder für die Beteiligten, aber ich muß mich daran ja nicht aktiv beteiligen - ich hätte ohnehin nur wenig beizutragen.

In Bezug auf "einfachste Lösung" würde ich eben @KunterBunter zustimmen und wenn man mal das bei eBay gesparte Geld in Relation nur zum eigenen Aufwand setzt (bei @MGT als Wirtschaftsinformatiker waren das nach eigener Auskunft eben mind. 25 Stunden und da ist der Aufwand der Leute hier im Forum noch gar nicht "eingepreist"), dann müßte die bei eBay schon extrem billig gewesen sein, um (selbst bei Mindestlohn) irgendwie wirtschaftlich vernünftig zu wirken.

Der andere (für mich nachvollziehbare) Aspekt - der des Erkenntnisgewinns, der Neugierde und der praktischen Anwendung von Linux-Kenntnissen - kommt hier ja explizit nicht zum Tragen.

Ökologisch mag das auch wieder anders aussehen und eine Weiterverwendung vorhandener Geräte sinnvoll sein, darauf ist @mickdry aber - zumindest bisher - auch nicht eingegangen ... also wird auch das wohl nicht die Motivation sein.

- - - Aktualisiert - - -

@mickdry:
Dann sieh Dir das Angebot von routermiete.de an ... da kriegst Du für 3 EUR/Monat (bei zwei Jahren Laufzeit) eine 6490, wie Du sie auch im Einzelhandel erhalten würdest. Das sind also für die nächsten zwei Jahre (dann ist die 6490 "alt" und vermutlich das Nachfolgemodell 6590 gerade fertig) 72 EUR ... das dürfte immer noch weniger sein, als man derzeit für eine gebrauchte 6490 bei eBay bezahlt, wenn man nicht ziemliches Glück hat. Seitdem allerdings die Möglichkeit zum Update auf die Retail-Firmware besteht, haben auch die Preise bei eBay etwas angezogen und die meisten Boxen gehen (nach meiner Beobachtung) für ca. 80 EUR über den Tresen. Eine wirklich "eigene" FRITZ!Box rentiert sich dann (im Vergleich zur Miete) eben erst nach knapp 5 Jahren (mal den Straßenpreis von ca. 180 EUR angesetzt, die UVP läge sogar bei 249 EUR) und da ist die dann - man muß es mal so deutlich sagen - bereits ziemlich "überaltert" (seit Herbst 2014 erhältlich und technisch unverändert).
 
Zuletzt bearbeitet:

mickdry

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@PeterPawn das ist eine konkrete Ansage, damit kann ich gut umgehen. Sieh mir nach, dass ich den ökologischen und auch ökonomischen Aspekt in diesem Zusammenhang nicht angesprochen habe, wollte keinen Roman schreiben. Halte es fast immer so, dass reparieren vor Neukauf geht (nicht nur wegen der fehlenden Mittel). Die Box hab ich für unter 50,- Euro bekommen und wollte gern zwei Stromverbraucher (die vielen Kabel nerven allerdings auch) durch einen ersetzen. Willkommener Nebeneffekt wäre, dass meine extrem temperaturempfindliche 7270, trotz Recovery mit dem Rukerneltool, ein gewisses Eigenleben führt und es wohl nicht mehr lange macht.
Ein Link, wo und wie ich weiterkomme mit der 6490 wäre schon hilfreich. Zeit ist genügend vorhanden, nur mit meiner Lernfähigkeit ist es eben nicht mehr weit her.

Edit: Das mit Routermiete hatte ich versucht, hat aber aufgrund meiner schlechten Schufa nicht geklappt
 

reinhard-gehlen

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Off-Topic Routermiete

...
Dann sieh Dir das Angebot von routermiete.de an ... da kriegst Du für 3 EUR/Monat (bei zwei Jahren Laufzeit) eine 6490, wie Du sie auch im Einzelhandel erhalten würdest. Das sind also für die nächsten zwei Jahre (dann ist die 6490 "alt" und vermutlich das Nachfolgemodell 6590 gerade fertig) 72 EUR ...
... wobei mir noch keiner erklären konnte, wie sich bei diesen Miet-Preisen das Geschäftsmodell trägt. Von den Mieteinahmen gehen noch Kosten für Logistik, Personal, Abschreibung u.a ab. Ein wenig Gewinn soll ja wohl auch noch rausspringen. Wie soll das bei (Endverbraucher-)Verkauspreisen um die 180,-- EUR pro Box gehen. Sollten tatsächlich solche Rabattspannen bei Großkunden/-abnehmer drin sein, dass sich das rechnet?

VG

- - - Aktualisiert - - -

... Das mit Routermiete hatte ich versucht, hat aber aufgrund meiner schlechten Schufa nicht geklappt ...
Wenn du schon wegen der Schufa keinen Router angemietet bekommst, wie hast du dann den Kabelanschluss bekommen?
 

mickdry

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@reinhard-gehlen: den habe ich noch von früher und den leiste ich mir eben weiter. TV natürlich über Schüssel, weil es günstiger ist.
 

PeterPawn

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@mickdry:
Siehste ... das ist dann wieder einmal eine Erklärung, die nachvollziehbar niedergeschrieben wurde und mich damit sogar zur Überlegung treibt, wie man Dir nun helfen könnte.

Schaut man sich dann einmal Deine "jason_boxinfo.xml" an, müßte bei der vorhandenen Box (06.24, "avm"-Branding funktioniert ja offenbar bereits) sogar das einfache Firmware-Update über den Upload des Firmware-Images für die 06.63 (oder die 06.62) möglich sein.

Damit wäre als erstes zu klären, ob diese Box neue Zertifikate hat (grüner Punkt auf dem Karton oder event. kann man es auch anhand der Seriennummer (Produktionsdatum) schätzen). Ohne diese neuen Zertifikate wirst Du sie im VF/KDG-Netz nicht einmal zur "Erstprovisionierung" kriegen und - soweit ich das verfolgt habe - aus dem VF/KDG-Netz ist wohl auch der c4.avm.de nicht erreichbar für ein Update der Zertifikate beim Online-Update von 06.62 auf 06.63.

Ist das allerdings bereits vorher eine Box von VF/KDG gewesen (bis zur 06.31 hatten die ja auch noch alle Brandings in der Firmware), wird VF/KDG die ohnehin nicht akzeptieren ... dann bringt auch das Update nichts, weil sie das Modem nicht ersetzen kann.

Ansonsten einfach die 06.62 (Links gibt es irgendwo in diesem Thread, wenn man nicht weiß, wo man die Firmware findet) per Upload-Formular (die HTML-Seite zum Upload funktioniert auch mit jedem Windows-System bei passendem Browser) auf die Box bringen ... dabei kriegt die allerdings keine neuen Zertifikate (bei keinem dateibasierten Update, weil einfach die Internetverbindung zu früh abgeschossen wird), wenn das überhaupt notwendig ist. Spätestens mit der 06.62 kann man dann in den Support-Daten auch sehen, wie der Status der Zertifikate sich präsentiert.

Dann kann man nur noch mit der Box im LAN1-Modus (als IP-Client funktioniert die 6490 ohnehin nicht ohne Tricks, das ist also der Router-Modus über LAN1) ein Online-Update auf die 06.63 machen und dabei hoffen, daß die Verbindung zum c4.avm.de doch möglich ist und die Box neue Zertifikate von AVM erhält.

Wenn das der Fall ist (oder es - unerwarteterweise - bereits die neuen Zertifikate auf der Box gibt), ist die im Anschluß im Kundenportal aktivierbar ... wenn es eben keine Box ist, die ursprünglich von KDG stammte.

Ansonsten würde auch die neueste Firmware Dir nicht helfen, das Modem und die 7270 auf einmal zu ersetzen ... die 6490 wird von KDG nur provisioniert (als Kabel-Modem), wenn sie neue Zertifikate hat.
 

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