Optimierung der hausinternen Telefonanlage (ISDN-Anlage T-Concept XI 521)

Marvolo90

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Hallo,

in unserem Eigenheim von Mitte der 90er ist aktuell die folgende Konfiguration vorhanden:

Seit dem Umstieg auf VoIP macht zwar die Fritzbox die Hauptarbeit, aber es ist dennoch immer noch die damalige T-Concept XI 521 im Einsatz (mittels S0-Bus an die Fritzbox angeschlossen).
Sie funktioniert immer noch tadellos und in Verbindung mit der Fritzbox läuft das auch alles ohne Probleme. Jetzt wurde mir nur immer wieder schon von verschiedenen Stellen geraten, man könnte die alte T-Concept komplett loswerden und das ganze Setup mittels FritzBox als einziges Gerät ziemlich vereinfachen.

Dies ist allerdings bei uns nicht so ohne Weiteres machbar, denn wie man aus der untenstehenden Skizze sehen kann, haben wir im Haus verteilt verschiedene TAE-Dosen auf verschiedenen Stockwerken. Diese münden am Ende allerdings alle via Drahtklemmen direkt in der T-Concept. Unsere Telefone sind auch momentan auf diesem Wege angeschlossen. Die hängen an 2 verschiedenen TAEs im Haus und laufen somit über die T-Concept und dann in die FritzBox. Wenn ich die T-Concept nun rausschmeißen würde, dann würden auch die ganzen TAE-Dosen im Haus tot werden, da die Drähte somit im Nichts enden würden. Ich persönlich finde es aber auch gar nicht schlecht, funktionierende TAE-Dosen im Haus zu haben, selbst wenn heute alles über DECT und WLAN gehen würde. Aber wer weiß, wofür man so eine TAE nicht mal noch brauchen könnte, oder sind die tatsächlich alle Schnee von gestern?!

Gäbe es eine Möglichkeit, diese TAEs beim Wegfall der T-Concept dennoch sinnvoll weiternutzen zu können? Könnte man die Drähte der TAEs irgendwie sinnvoll mit der FritzBox verbinden, oder war das damals schon ziemlich schlecht konzipiert, dass man die TAEs alle mittels Drähte in der T-Concept enden lässt?

Oder lässt man am Besten einfach alles so, wie es ist, da es ja aktuell funktioniert ("Never change a running system")?!

Unbenannt.png

Edit DM41: Riesenbild als Vorschau angehängt...
 
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KunterBunter

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Könnte man die Drähte der TAEs irgendwie sinnvoll mit der FritzBox verbinden
Sinnvoll geht das nur über ein Patchfeld. Vom Patchfeld aus dann über passende Patchkabel an die Fritzbox. An die Fritzbox lassen sich aber nur maximal 2 analoge Telefone anschließen. Das ISDN-Telefon kann man direkt in die Fritzbox S0-Buchse einstecken.
Je nachdem was für ein Kabeltyp da Mitte der 90er Jahre verlegt wurde, kann man die TAE-Dosen auch durch Netzwerkdosen ersetzen und für LAN verwenden.
 

Marvolo90

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Sinnvoll geht das nur über ein Patchfeld. Vom Patchfeld aus dann über passende Patchkabel an die Fritzbox. An die Fritzbox lassen sich aber nur maximal 2 analoge Telefone anschließen. Das ISDN-Telefon kann man direkt in die Fritzbox S0-Buchse einstecken.
Je nachdem was für ein Kabeltyp da Mitte der 90er Jahre verlegt wurde, kann man die TAE-Dosen auch durch Netzwerkdosen ersetzen und für LAN verwenden.

Also die Telefonleitungen scheinen teilweise in Reihe geschaltet zu sein. Ganz genau konnte ich das noch nicht zurückverfolgen. Ich weiß nur, dass wenn an der TAE-Dose im 3. Stock ein Telefon benutzt wird und an der TAE-Dose im zweiten Stock auch abgenommen wird, dann kann man gegenseitig "zuhören". An jeder TAE kommt allerdings ein Kabel an. Ob das jetzt alles nur 1 Kabel ist, das vom 3ten Stock bis zur Telefonanlage im Keller jeweils in Reihe durchgeschleift wird, kann ich nicht genau sagen.

Das Kabel ist jedenfalls so eines (siehe Anhang).

Ich wusste gar nicht, dass man solche Kabel auch als LAN-Kabel verwenden kann. Sollten das nicht spezielle LAN-Kabel sein? Etwa Cat-7 oder so?? Ansonsten wäre das natürlich eine tolle Lösung, dann könnte man jeden Raum direkt mit LAN-Dosen ausstatten. Aber hat das Ganze dann überhaupt Qualität ohne speziell verlegtes LAN-Cat7-Kabel?
 

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KunterBunter

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Das Kabel im Bild sieht aus wie Cat5, ist also ein LAN-Kabel.
 

Theo Tintensich

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Wie viele Nummern habt ihr bei der T-Concept für analoge Telefone vergeben?
Die normale FritzBox kann zwei analoge Telefone mit eigenständigen Rufnummern versorgen. Parallelschalten mehrere analoger Telefon ist nicht das, was man wirklich machen sollte. Besonders, wenn es alte Telefone sind.

Wen ihr also mehr als zwei analoge Telefone/Nummern verwendet, würde ich an eurer Stelle die Concept behalten, oder sie durch DECT-Telefon (so das Signal von der DECT-Basis zu allen Stellen 'durchkommt) ersetzen.
Wenn ihr eine andere DECT-Basis als die F!B nehmt, sollte diese mehrere ankommende Nummern verteilen können, zum Beispiel dadurch, dass sie per ISDN :) oder VoIP angeschlossen ist.
 

eisbaerin

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Marvolo90

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Und das eignet sich dann nicht als LAN-Kabel?

[Edit Novize: Beiträge zusammengeführt - siehe Forumsregeln]

[Edit Novize: Überflüssiges Fullquote gelöscht - siehe Forumsregeln]

Wir haben 3 Telefonnummern. Eine fürs analoge Fax (hängt direkt an der T-Concept (siehe Skizze im ersten Post)), dann eine fürs ISDN-Telefon, welches auch direkt in der T-Concept mit ISDN-Stecker hängt. Und dann noch die Hauptnummer, über die die ganzen TAE-Dosen im Haus laufen. Da die alle parallel geschaltet sind, gehe ich davon aus, dass wenn man die Hauptnummer anwählt, es an allen TAE-Dosen im Haus gleichzeitig klingelt und so kann man theoretisch auch an allen Dosen gleichzeitig "mithören".

Wieso das bei uns der Fall ist, weiß ich nicht. Wenn das in Reihe geschaltet ist, müsste dann nicht in jeder Dose ein Kabel ankommen und von dort aus auch wieder eines abgehen?

Es ist in jedem "Loch" aber nur ein Kabel ankommend und dennoch kann ich mithören auf verschiedenen Stockwerken / Dosen.
 
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eisbaerin

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nicht als LAN-Kabel?
Zur Not ja, aber nicht unbedingt bei Gigabit.
Kommt auch drauf an wie lang es ist.

Ich würde die T-Concept XI 521 durch eine 2. alte FB ersetzen.
z.B. die gute 7170, da hast du 3 analoge Anschlüsse und einer ist sofort für Drähte zum klemmen.

und dennoch kann ich mithören auf verschiedenen Stockwerken / Dosen.
Dann frage ich mich wozu die T-Concept XI 521 überhaupt dient.
Da sollte eigentlich jede TAE einzeln dran hängen.
 

NDiIPP

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Dies ist allerdings bei uns nicht so ohne Weiteres machbar, denn wie man aus der untenstehenden Skizze sehen kann, haben wir im Haus verteilt verschiedene TAE-Dosen auf verschiedenen Stockwerken. Diese münden am Ende allerdings alle via Drahtklemmen direkt in der T-Concept.

Also ich sehe da jetzt aufgrund deiner Skizze keine größeren Probleme. Man bräuchte noch nicht einmal ein Patchfeld. Eine oder zwei UAE-Dose(n) als Patchfeldersatz würden alternativ auch schon ausreichen. An den Dosen (oder Patchfeld) werden dann die Adern der Installationskabel aufgelegt, welche derzeit direkt an der TK-Anlange angeschlossen sind. Und mit passendem Kabel (ISDN und LAN: RJ45/RJ45 bzw. handelsübliches Patchkabel, analoge Telefonanschlüsse: RJ11/RJ45) wird dann die Fritzbox mit den Dosen/Patchfeld verbunden.
 
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Joe_57

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und dennoch kann ich mithören auf verschiedenen Stockwerken / Dosen.
Das liegt in einem (gewollten?) Falschverdrahtung der TAE-Dosen.
Üblicherweise werden die in Reihe geschaltet, damit man nicht mithören kann --> LINK
Bei dir hat man die Parallelschaltung angewendet.
 
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RealHendrik

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...was darauf schließen läßt, dass sich darum kein Fachbetrieb gekümmert hat. Die Parallelschaltung mehrerer TAE-Dosen ist aus technischen wie rechtlichen Gründen nicht zulässig: Technisch, weil der Parallelbetrieb zweier Endgeräte eine Fehlanpassung an die Telefonanlage ergibt (starke Dämpfung des Audiosignals sind die Folge - kaputt geht dadurch allerdings nichts), und rechtlich, weil das Mithören eines Telefonats durch einen anderen Teilnehmer nicht zulässig ist (Fernmeldegeheimnis).

Dass nur ein Kabel bei jeder Dose ankommt, mag nicht das Problem sein: Wie viele Adern sind an jeder TAE angeschlossen? Es steht zu vermuten, dass entweder jedes Kabel der TAEs bei der 521 enden oder - falls nicht - irgendwo in der Wand (ich tippe dann auf 1. OG) noch ein Zwischenverteiler sitzt, an dem die einzelnen Dosen verknüppert sind.

Was die Verwendung des von Eisbär korrekt erkannten Telefonkabels (um noch genauer zu sein: sehr wahrscheinlich vom Typ J-Y(St)Y) als LAN-Kabel angeht: Wenn es korrekt verdrahtet ist, die Länge in moderatem Rahmen liegt (so bis 20..25 Metern), wenige Übergangsstellen sind und ansonsten wenig elektromagnetische Störfelder in Eurer Umgebung existieren, funktioniert darüber sogar halbwegs zuverlässig Gigabit-LAN. Was das Eigenheim aus Mitte der 1990er Jahre angeht: Seit Jahrzehnten gilt die verbindliche Vorschrift, "Kommunikationskabel" (darunter verstand man in den 1960er Jahren Telefon- und Antennenkabel) haben in einem Haus auswechselbar zu sein. Das heißt, sie müßten bei Euch in Leerrohren liegen, so dass man die vorhandenen Kabel mit überschaubarem Aufwand gegen Netzwerkkabel austauschen kann. Wieder vorausgesetzt, die "Kommunikationskabel" wurden bei Euch im Hause von Fachleuten verlegt. (Für Gigabit-LAN genügt übrigens sog. Cat.5e-Kabel. Das ist etwas dünner und flexibler als Cat.7, für die Verwendung in Leerrohren etwas besser geeignet. Letzteren solltet ihr aber stets den Vorzug geben: zum einen ist es kaum teurer als Cat.5e und zum anderen seid ihr "zukunftsmäßig" auf der sicheren Seite: 10GBit-LAN wird in ein paar Jahren in bezahlbaren Bereichen liegen, und 2,5 GBit-LAN gibt es heute schon vereinzelt.)

Ansonsten sehe ich das wie die meisten anderen hier: DIe XI521 könntet ihr eigentlich in Rente schicken. Das ISDN-Telefon wird statt der Anlage in die Fritzbox eingestöpselt, das Faxgerät ebenfalls, und für ein weiteres Analogtelefon (oder eine TAE-Dosen-Anlage, dann aber richtig verdrahtet) ist auch noch ein Anschluss vorhanden. Alternativ tauscht ihr die TAE-Dosen gegen sog. UAE- oder IAE-Dosen aus (Universal- bzw. ISDN-Anschluss-Einheiten) aus und schaltet sie (in diesem Fall zulässig) parallel oder genauer gesagt als "Bus". Daran könntet ihr weitere ISDN-Telefone (keine Analogtelefone!) betreiben, theoretisch insgesamt acht Stück. Hierbei gibt es einige Einschränkungen, u.a. auf maximal zwei gleichzeitige Verbindungen. Es hätte jedoch den Vorteil, dass ihr sehr wahrscheinlich das bereits verlegte Telefonkabel weiterverwenden könnt, müßt es also nicht austauschen.
 

Marvolo90

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@RealHendrik

Danke für deine ausführliche Analyse.
Also wie sich das genau mit der Verkabelung verhält, muss ich erst noch rausfinden. Soweit ich mich aber erinnere, kommen an der 521 nicht so viele Kabel an, wie es TAE-Dosen im Haus gibt.

Genauer gesagt (und das hat mich vor Jahren schon gewundert) kommt eigentlich nur ein einziges Kabel aus der Wand. Aus diesem Kabel kommen sowohl die Drähte, welche dann in der 521 enden (und dann somit zu den TAEs gehören müssen), ALS AUCH Drähte, welche als 1. TAE (Hauptanschlussdose) dienen. Es muss sich also irgendwie so verhalten, dass dieses einzige ankommende Kabel sowohl zum HÜP führen muss bzw. damit verbunden sein muss, ALS AUCH weiterlaufen muss zu den TAE-Dosen.

Ergibt das technisch einen Sinn? Ich bin mir jedenfalls ganz sicher, es kommt an der 521 nur ein einziges graues Kabel aus der Wand. Dieses Kabel endet sowohl in der 521 (für die TAEs), als auch in einer Aufputzdose, welche die 1. TAE darstellt. An der hängt die Fritzbox.
 

KunterBunter

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für ein weiteres Analogtelefon (oder eine TAE-Dosen-Anlage, dann aber richtig verdrahtet) ist auch noch ein Anschluss vorhanden.
An der Fritzbox sind, wie weiter oben schon gesagt, zwei weitere Anschlüsse für analoge Telefone vorhanden.
 

eisbaerin

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Ein Anschluß ist aber schon vom Fax belegt, deshalb nur noch ein weiteres Telefon.
 

Marvolo90

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Also zur Not könnte das ISDN-Telefon (das auch eine eigene Rufnummer hat) ganz weg. Das ist das Büro-Telefon meines Vaters und der benutzt seit ca. 10 Jahren eh nur noch sein Handy für seine Geschäftskommunikation. Das Telefon da unten in seinem Büro klingelt eigentlich so gut wie gar nicht mehr und selbst telefoniert er auch nur noch mit seinem eigenen Handy. Eigentlich könnte diese Nummer und das Telefon ganz weg.

Das Fax wird dennoch noch hin und wieder verwendet zum Senden und Empfangen von Faxen, auch wenn da heutzutage auch das meiste über e-Mail geht.
 
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eisbaerin

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Dann könntest du das ISDN Telefon auch statt eines der analogen Telefone einsetzen. Vorausgesetzt die Verkabelung macht das mit.

Was sind das für analoge Telefone?

Zeige mal ein Bild von den Anschlüssen an der Telefonanlage.
Oder wo die Kabel von den TAE Dosen im Keller ankommen.
 

Marvolo90

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Also ein Bild von der T-Concept konnte ich grade nicht machen, die ist momentan etwas schwer zugänglich. Allerdings konnte ich das Kabel zurückverfolgen, das sowohl in der T-Concept endet als auch in der 1. TAE daneben und das verläuft in einen weißen Kasten, auf welchem POST steht. Dort endet auch das schwarze dicke Kabel mit Telefonhörern darauf abgebildet.

Von diesem POST-Kasten geht nun ein zweites Kabel ab in ein Leerrohr an der Decke und dieses Kabel führt dann wohl zu den einzelnen TAEs im Haus. Da in jeder TAE-Dose aber ein einzelnes Kabel rauskommt, muss da wohl noch irgendwo eine Art Verteiler versteckt sein, wie oben bereits vermutet, von welchem dann die Kabel zu jeder TAE-Dose abgehen.

Zusammengefasst also: die TAE-Dosen führen alle zu einem momentan noch nicht lokalisierten Verteiler. Von diesem Verteiler geht ein einzelnes Kabel ab in den POST-Kasten. Von dort geht ein weiteres einzelnes Kabel ab, welches dann per Drähte sowohl in der T-Concept endet, als auch in der 1. TAE, an welcher die FritzBox hängt.

Ich weiß nicht, ob das die optimale Konfiguration ist und ich kann auch nicht sagen, wer diese Installation damals vorgenommen hat. Ich weiß nur, bis vor wenigen Jahren hatten wir noch nicht einmal eine 1. TAE, da war nämlich nur dieses Kabel vorhanden, welches vom POST-Kasten kommt und die einzelnen Drähte gingen sowohl in die T-Concept als auch direkt in den damals noch vorhandenen Splitter beim DSL.

Erst beim Umstieg auf VoIP bat ich den Techniker damals, dass er doch der Ästhetik wegen bitte eine 1. TAE setzen möge. An dieser ist jetzt an der Oberseite noch ein kleines Loch, von wo aus dann das Kabel weiter zur T-Concept geht und darin dann endet.

Bezüglich der Frage, welche Telefone an den TAEs hängen: stinknormale Funktelefone. Also 2 Funktelefone mit einer Basis. Die sind aber glaube ich noch nicht DECT-fähig. Die sind sicher schon mindestens 10 Jahre alt oder älter. Funktionieren aber ohne Probleme.
 

NDiIPP

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Also wie sich das genau mit der Verkabelung verhält, muss ich erst noch rausfinden.
Das dürfte der nächste Schritt für dich sein.

Ergibt das technisch einen Sinn?
Kann sein, muss aber nicht. Wir wissen ja nicht wohin das Kabel geht. Du kannst das aber ggf. herausfinden, denn Du bist Vor-Ort. Und wenn das Kabel am APL vorbeigeht, dann kann das technisch Sinn machen, ja.

In deiner Skizze aus Beitrag #1 ist übrigens nur ein analoges Telefon zu sehen. Im Text werden zwar 2 Telefone erwähnt aber vielleicht könnte man eines auch durch ein DECT-Telefon ersetzen (bevorzugt das, welches in der Nähe der Fritzbox liegt, also EG oder evtl. auch noch 1. OG). Wenn das so kein Problem wäre, spricht nichts dagegen die TK-Anlage einfach "rauszuwerfen" und die bestehenden TAE-Dose(n) des Hauses mit am verbleibenden FXS-Port der Fritzbox anzuschließen. Wie in der Anleitung beschrieben, welche in Beitrag #11 verlinkt wurde, kann man mehrere TAE-Dosen auch "richtig" an einen FXS-Port anschließen (wobei dann zur gleichen Zeit nur eine TAE-Dose genutzt werden kann, die Verbindung zu den weiteren Dosen wird beim einstecken eines TAE-Stecker automatisch getrennt wenn richtig angeschlossen).

Da müsste also u.U. gar nicht so viel gemacht werden. Lediglich eine Dose (Aufputz) anstatt der TK-Anlage müsste installiert werden, damit man die Fritzbox mit den TAE-Dosen im Haus verbinden kann.

---

Also zur Not könnte das ISDN-Telefon (das auch eine eigene Rufnummer hat) ganz weg.
Muss aber nicht. Der interne S0-Bus der Fritzbox ist ja da und an den können, wie schon erwähnt, bis zu 8 ISDN-Geräte angeschlossen werden (natürlich nicht fremdgespeiste bzw. max. 1 fremdgespeistes). Das ändert nichts an den 2 vorhandenen und verwendbaren FXS-Ports für analoge Telefone/Faxgeräte/TFEs der Fritzbox.

Die andere (aber aufwändigere) und hier auch schon erläuterte Variante wäre, anstatt der TAE-Dosen den internen S0-Bus der Fritzbox mit entsprechenden UAE/ISDN-Dosen (anstatt der derzeitigen TAE-Dosen im Haus) in die Geschosse zu verlegen und entsprechende ISDN-teleone zu verwenden. Dazu würden noch min. 2 freie Adern beim vorh. Installationskabel benötigt werden. Aber ob sich das noch lohnt?
Oder anstatt des S0-Bus oder TAE-Dosen sogar Ethernet, dann ließe sich aber nur ein LAN-Port "verlegen" wenn noch 2 freie Adern vorh. wären (die 2 für a/b + die evtl. zwei freien für (Fast-(Ethernet), es sei denn es wären noch 4 weitere Adern für eine 2. Ethernet- oder eine Gigabit-Ethernetverbindung frei). Oder halt gleich neue Kabel verlegen. Aber all das wäre halt mehr Aufwand, anstatt einfach die bestehenden TAE-Dosen des Hauses mit an der Fritzbox anzuschließen.

---

Edit:
Also 2 Funktelefone mit einer Basis. Die sind aber glaube ich noch nicht DECT-fähig. Die sind sicher schon mindestens 10 Jahre alt oder älter.
DECT gibt es seit fast 30 Jahren. Vor 20 Jahren waren die meisten handelsüblichen "Funktelefone" für Zuhause bereits DECT-Telefone. Und wenn diese beiden älteren "Funktelefone" zufälligerweise DECT-Telefone vom Hersteller Swissvoice oder Siemens/Gigaset sein sollten (gibt/gab es als OEM-Ware u.a. auch als bestimmte Sinus-Modelle von der Telekom), dann könnte man die mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits jetzt schon direkt an der DECT-Basis der Fritzbox anmelden und nutzen. Vorausgesetzt die Fritzbox als Basis ist nicht zu weit entfernt (KG ist da eher ungünstig aber im EG sollte das noch kein Problem darstellen).

---

BTW/Edit #2:
Also 2 Funktelefone mit einer Basis.
Ist das jetzt eine Basis für 2 Telefone (und somit quasi nur ein analoges Telefon) oder hat jedes Telefon seine eigene Basis?
 
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Marvolo90

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Kann sein, muss aber nicht. Wir wissen ja nicht wohin das Kabel geht. Du kannst das aber ggf. herausfinden, denn Du bist Vor-Ort. Und wenn das Kabel am APL vorbeigeht, dann kann das technisch Sinn machen, ja.

Das hatte ich oben ja schon "herausgefunden" bzw. beschrieben: im APL geht ein Kabel ab, welches sowohl in der T-Concept endet als auch in der ersten TAE wo die FritzBox dranhängt.

Ein weiteres Kabel geht vom APL ab zu den einzelnen TAE-Dosen im Haus (aber höchstwahrscheinlich hängt da noch ein eingemauerter Verteiler dazwischen, denn es sind ja mehrere TAEs im Haus, aber nur ein einziges abgehendes Kabel vom APL zu den TAEs.).

Die Verkabelung ist also relativ einfach, wie oben bereits skizziert:

APL --> T-Concept & 1. TAE (beides auf einem einzigen Kabel)
APL --> Verteiler (Ort unbekannt, wahrscheinlich eingemauert) --> TAE-Dosen im Haus.

[Edit Novize: Beiträge zusammengeführt - siehe Forumsregeln]

Ist das jetzt eine Basis für 2 Telefone (und somit quasi nur ein analoges Telefon) oder hat jedes Telefon seine eigene Basis?

Eine Basis für 2 Telefone. Eins wird auf der Basis aufgeladen, das andere hat bloß noch eine kleine Ladestation. Und diese Basis hängt momentan im 2. OG. Aber der eigentliche Ort spielt keine Rolle bzw. an welcher einzelnen TAE das hängt, spielt keine Rolle - die enden ja alle letztlich im APL und dann in der T-Concept.

Sobald ich mal an die T-Concept besser rankomme, mache ich sie mal auf und mache ein Bild von der Verkabelung. Da wir aber ja nun wissen, dass nur ein einziges Kabel vom APL ankommt, was zeitgleich aber auch noch für die 1. TAE genutzt wird, kann man sich vorstellen, dass nicht mehr so viele Adernpaare übrig sein werden für die T-Concept. Dieses Kabel hat also eine Doppelfunktion: einerseits den Saft vom APL für die 1. TAE und zeitgleich den Saft für die ganzen TAEs im Haus.

Im Anhang ist die Verkabelung nochmal graphisch dargestellt.
 

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Eine Basis für 2 Telefone.
Also ist es dann doch nur ein analoges Telefon, so wie in der Skizze in #1. Dann ist, wie schon mehrmals erwähnt, die Entfernung der TK-Anlage kein wirklich großes Problem.

Aber der eigentliche Ort spielt keine Rolle bzw. an welcher einzelnen TAE das hängt, spielt keine Rolle
Der Standort einer Basistation spielt ggf. durchaus eine Rolle. Bzgl. Reichweite/Abdeckung.

Sobald ich mal an die T-Concept besser rankomme, mache ich sie mal auf und mache ein Bild von der Verkabelung.
Bei der Gelegenheit könnte man die Anlage auch gleich ganz abbauen und eine Dose als "Übergabepunkt" für die Fritzbox montieren. Sollte, wie erwähnt, unter den zu erwartenden Umständen kein größeres Problem darstellen da wohl nur ein FXS-Port benötigt wird.

Vorher kann man ja versuchen die beiden Funktelefone direkt an der Fritzbox anzumelden, sodass die Telefonie nicht (komplett) ausfällt bei dieser Aktion und sich somit ggf. auch etwas Zeit lassen kann dabei.

Da wir aber ja nun wissen, dass nur ein einziges Kabel vom APL ankommt, was zeitgleich aber auch noch für die 1. TAE genutzt wird, kann man sich vorstellen, dass nicht mehr so viele Adernpaare übrig sein werden für die T-Concept.
Würde ich so nicht sagen. Es ist ja offensichtlich ein 8-adriges Kabel verbaut worden (siehe Bild in #3) was durchaus auch üblich ist (auch wenn man eigentlich nur 2 Adern benötigt, bzw. wird i.d.R. mindestens ein 4-adriges verlegt). Und bisher wurden wohl nur 4 Adern benötigt (2 a/b-Adern für den Hausanschluss und 2 als a/b für die TAE-Dosen im Haus).

Könnte natürlich auch sein, dass die 3 TAE-Dosen im Haus jeweils an einem eigenen FXS-Port der TK-Anlage angeschlossen sind (sind dann 6 Adern + 2 für den Hausanschluss = 8 verwendete Adern). Aber da offensichtlich nur eine Nebenstelle genutzt wird, sollte das kein Problem darstellen.
 

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