Ansonsten lässt man das tunlichst auf Automatik, denn der WLAN-Treiber am Endgerät und in der FritzBox hat normalerweise intern alle notwendigen Daten für eine stets optimale Verbindung. Für manuelle Eingriffe fehlen mir hingegen sämtliche Parameter: Anders als mein WLAN-Gerät spüre ich nicht die aktuelle SIgnalstärke und deren Schwankungen
Theoretisch bin ich absolut bei dir, aber in der Realität sieht das bei mir anders aus.
Habe ich MESH aktiv und an den via Kabel verbundenen Repeatern die Einstellungsübernahme eingeschaltet, senden und empfangen die AVM Geräte meistens auf demselben Kanal und überlappen sich.
Ähnlich sieht es mit Fremdnetze aus. Im 5 Ghz Band sehe ich 6 verschiedene WLAN´s von Nachbarn, die alle in der Range von 36 bis 64 arbeiten und genau diesen Bereich belegt auch meine FB. Die Kanäle von 100-128 sind frei und es ist nichts zu sehen, aber die Box macht da keine Anstalten die Kanäle selbstständig zu wechseln und den freien Bereich zu nutzen.
Der ständige Kanalwechsel hat bei mir noch einen weiteren negativen Einfluss. Da ich viele lot Geräte habe, die ausschließlich das 2,4 Ghz Band nutzen können, wechseln diese bei einem Kanalswitch den Zugangspunkt und bleiben dort hängen. Diese sind dann mit dem am schlechtesten AP verbunden und werden in der Übersicht nur noch mit 1 Mbit/s angezeigt und sind nicht mehr erreichbar oder schaltbar.
Somit habe ich die Einstellungsübernahme deaktiviert und alle Kanäle fest vergeben und so gut getrennt, wie es nur möglich ist. Die 5690 pro läuft mit WPA2+WPA3 und aktiven PMF. Die Repeater arbeiten mit WPA2 und ausgeschalteten PMF. Damit läuft es bei mir perfekt, ohne Client Hopping oder anderen Problemen. Radarerkennung gibt es bei diesem Standort maximal nur alle 3-4 Wochen und wird vom 3000AX erkannt. Da muss ich dann wirklich eingreifen, da dieser die Bandbreite nicht selbstständig wieder erhöht, aber das war es auch schon.
Solange in der Praxis das nicht so funktioniert, wie es eigentlich gedacht ist, werde ich auch an meiner Konfigurtion nichts ändern.