Optimierung der hausinternen Telefonanlage (ISDN-Anlage T-Concept XI 521)

Du könntest aber alle 3 Kabel von den TAE-Dosen damit in einer Dose im Keller auflegen.
Da mußt du nicht 3 Dosen nehmen, wofür du keinen Platz hast.

OK, das könnte man machen, das wäre sogar platzsparend. Dann hätte ich am Ende 2 neue Dosen an der Wand. Eine Dose fürs LAN mit dem Cat7-Kabel und die andere Dose mit jeweils 3 Buchsen für die TAE-Geschichten...

Es sei denn, es gäbe sogar eine Dose mit 4 Buchsen, dann könnte man die LAN-Geschichte auch direkt noch in der selben Dose wie die TAE-Geschichte unterbringen.

Benutze ich dann von der FritzBox zur Dose ein TAE-auf-RJ45-Kabel, um die jeweiligen TAEs zu aktivieren?

EDIT:
Anscheined gibt's sogar 4-fach RJ45-Dosen:
 
@Marvolo90:
ich kann dir nur dringend empfehlen, im Keller (am zentralen Punkt) ein Patchpanel (siehe Beitrag #96) einbauen zu lassen.
Da werden dann alle Anschlußkabel, egal ob für Netzwerk oder TAE verwendet, einzeln aufgelegt und entsprechend beschriftet.
Drähte zum einzeln Auflegen der TAE-Dosen hast du ja jetzt schon genug.
Nur so wird die maximale Flexibilität in deiner neuen Hausverkabelung möglich.
CAT7-Kabel sind ziemlich dick und sehr störrisch bei der Verlegung....
 
Also gut, dann machen wir die bisherigen 2 Aufputzdosen mit den 2 Cat7-Kabeln aus 2008 auch nochmal weg und legen alles auf so ein Patchpanel.
Sonst haben wir tatsächlich am Ende 5 einzelne Aufputzdosen an der Wand hängen, ist vermutlich auch blöd.

Besorg ich mir so ein Patchpanel selbst und lass das dann die Elektriker machen, oder muss ich denen das sagen und die bestellen eins und bringen das dann direkt mit? Es sollte ja wenn dann auch eine gute Qualität haben. Mindestens Cat6, gibts Cat7-Patchpanels? Dann wäre ja alles einheitlich, auch mit den verlegten Kabel.
 
Frag doch mal bei deinem Elektriker nach dem Preis für so ein Panel.
Dann kannst du ja immer noch selbst entscheiden, wo du das kaufen möchtest.
Am Einbauaufwand ändert sich dabei nichts.
 
Was hat eigentlich die FritzBox für LAN-Ports? Sind die Cat6 oder 7 fähig? Sollte ich dann auch die bisherigen Patchkabel (vermutlich Cat5) zwischen Fritzbox und Patchpanel austauschen, damit da kein Flaschenhals entsteht? Cat5-Patchkabel sind dann halt zurzeit das schwächste Glied in der ganzen Kette.
 
4-fach RJ45-Dosen:
Die sieht aber sehr billig aus und ist billig.
Und daß die CAT6 seien soll glaube ich nicht, die ist höchstens CAT3.
Die würde ich nicht für LAN-Kabel nehmen, nur für Telefonkabel.

Genau, nimm lieber das Patchpanel.
Eventuell nimmst du gleich das mit 12 Ports, dann reicht es auch in der Zukunft.

Cat5-Patchkabel sind dann halt zurzeit das schwächste Glied in der ganzen Kette.
Reicht aber für die 1GBit/s der FB völlig aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt frage ich mich nur noch, wie der Techniker diese vermurkste Reihenschaltung der TAEs beseitigen will. Dazu müsste er doch an diesen Verteilerkasten, der nicht bekannt ist?
 
Erstmal: Ja, Du kannst so ein Mini-Patchpanel nehmen und für alle Dienste (Telefon bzw. LAN) verwenden. Dann hast Du nur ein einziges Stückchen an der Wand, und gut ist.

Die Vierfachdose ist nur eine Halterung für sog. Keystone-Module. Die müsstest Du also separat dazu erwerben, und die gibt es tatsächlich auch in Cat.6a, die derzeit "höchste Übertragungsgüte". Cat.7-Dosen gibt es gar nicht. Das ist zwar normiert, aber hat andere Stecker und sind derzeit noch gar nicht verfügbar.

Und eine Fritzbox hat gar kein "Cat." Die Netzwerkanschlüsse sind maximal 1 GBit/s, nur eine der ganz neuen kann bereits 2.5 GBit/s. Und für Gigabit-LAN genügt jederzeit Cat.5e. Die Patchkabel musst Du also vorerst noch nicht austauschen. Nur bei den Dosen und beim Patchfeld solltest Du auf das maximal Mögliche gehen, weil die eben nicht so ohne Aufwand austauschbar sind. Dann kannst Du in drei/fünf/sieben/... Jahren übergangslos auf schnellere Techniken umsteigen.
 
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Die Vierfachdose ist nur eine Halterung für sog. Keystone-Module.
Dann ist das 2. Bild bei Amazon etwas irreführend.
Und ich bezweifle daß die Keystone-Module da rein passen.
IMO sind die tiefer und dann kommt noch das Kabel hinten raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh... habe gerade erst das zweite Bild besichtigt. Wenn ich das richtig sehe, könnte das vom Formfaktor tatsächlich Keystone sein. Sieht auch aus, als wenn die vormontierten Module auswechselbar wären. Und: Es muss nicht unbedingt abgeschirmt sein, um Cat.5 oder Cat.6 zu sein - für den Betrieb von Gigabit-LAN genügt das abgebildete Ding völlig. Dafür würde ich aber kein qualifiziertes Meßprotokoll anfertigen wollen. Ich denke, die physikalischen Werte für die jeweiligen Kategorien werden gerade eben erfüllt. Von Cat.6A und Cat.7 sind wir damit aber ganz weit entfernt...
 
OK, Danke. Jetzt noch eine Frage zur Heimnetwerk-Aufstellung:

Da durch die gelegte Cat7-Leitung im Wohnzimmer (EG) ja nun auch ein Internetanschluss entsteht: was für ein Endgerät setze ich dort am besten ein? Auch nochmal eine baugleiche Fritzbox kaufen, um sie dann im Mesh zu benutzen?

Im 1. OG sitzt derzeit ein TP-Link-Router als WLAN-Bridge/Access Point (der ist mit LAN direkt mit der Hauptfritzbox im Keller verbunden). Wie spanne ich am besten ein aus mehreren Access Points bestehendes Heimnetzwerk auf, das dann möglichst alles abdeckt? Wir haben manchmal das Gefühl, als funktioniert das WLAN nicht immer ganz so zuverlässig, besonders im EG (als momentan einziges Stockwerk ohne Router). Die Hauptfritzbox im Keller reicht kaum bis zum EG und der TP-Link im 1. OG geht zwar ins EG runter, aber dort gibt's öfter mal WLAN-Aussetzer bei Endgeräten.

Sollte ich also auf jedem Stockwerk eine baugleiche FB aufstellen und die alle im Mesh laufen lassen? Oder gar auf andere Geräte ausweichen?

Im Prinzip müssen im EG und 1. OG eigentlich lediglich Access Points / Bridge-Geräte stehen, denn die Haupt-Fritzbox bleibt ja die im Keller an der 1. TAE. Wobei... eigentlich wäre es gut, wenn man das DECT vom Keller nun ins EG stellen könnte, denn aktuell haben wir mit den DECT-Telefonen nur maximal bis EG guten Empfang. Im 1. OG bricht die Verbindung gerne mal ab, aber da sind dann halt auch 2 Stockwerke dazwischen bis zur FB im Keller.

Also am besten dann im EG auch nochmal ne Fritzbox, die dann das DECT übernimmt? Geht das im Mesh-Betrieb bzw als Access Point, oder geht DECT immer nur am Hauptrouter?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hat eigentlich die FritzBox für LAN-Ports?
4x 10/100/1.000Base-T mit jeweils einer CAT5 RJ45-Buchse.

---

Edit:
Cat.7-Dosen gibt es gar nicht. Das ist zwar normiert, aber hat andere Stecker und sind derzeit noch gar nicht verfügbar.
Zumindest nicht im Massenmarkt. Und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern, denn mit CAT8.x wird es auch wieder "normale" RJ45 Stecker und Buchsen geben. Bzw. gibt es diese bereits.

Letztlich war wohl CAT7(A) eine Totgeburt, es hätte CAT6A ausgereicht. Für mehr als 10GBase-T wird es wohl CAT8.x werden.
Möglicher Vorteil, wenn gutes CAT7A Kabel fachgerecht verlegt wurde, dass man es in Zukunft ggf. (mit passenden Dosen/Patchpanels) auch für 40GBase-T weiterverwenden könnte.

Aber imo viel wichtiger wäre es, wenn man diese Kabel in Leerrohren verlegen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, von "Totgeburt" wollte ich nicht sprechen. Es war eine konsequente Entwicklung, der eben ein Vielfaches an Übertragungsraten für Netzwerke bereitgestellt hätte. Das Problem waren die "Endgeräte": Über Jahre war bzw. ist immer noch 1 GBit/s-LAN der Standard, und Schnittstellen mit 10 GBit/s waren/sind sündhaft teuer und dementsprechend eher dem professionellen Markt (Serveranbindung usw.) vorbehalten. Zudem beanspruchen 10 GBit/s handelsübliche Rechner schon um Einiges. Ich erinnere an die ersten Gigabit-LAN-Karten für den PCI-Bus (nicht PCI express): Die konnten den Bus komplett ausreizen, was den Rest des Rechners entsprechend beeinträchtigt hatte.
 
der das besagte Cat-7-Kabel ins Wohnzimmer (EG) hoch legt.
Eigentlich legt man heute da gleich 2 Kabel und setzt eine Doppeldose.
Der Aufwand und die Kosten sind unwesentlich höher.
Du hast aber für die Zukunft noch ein freies Kabel.
 
Im Prinzip hast Du recht. Es steht jedoch zu befüchten, dass da nur M16-Leerrohre liegen (war lange Zeit Standard für Kommunikationsleitungen), und da wirst Du kaum ein Duplex-Kabel 'reinbekommen. Im Zweifel bekommt man mehrere Endgeräte auch durch einen Netzwerkswitch an eine Simplex-Leitung. (Das ist ja gerade das Schöne an Ethernet: Es gibt keine Leitungsorientierung, sondern Datenpaketorientierung. Die physische Verbindung ist nur Übertragungsweg.)

Ich würde auch nicht unbedingt auf die Zukunftsfähigkeit heutiger LAN-Leitungen bestehen. In zehn Jahren, so könnte ich mir vorstellen, sind Lichtwellenleiter das angesagte Übertragungsmedium.
 
Als wir unser Haus gebaut hatten, war RG-58 Thin Ethernet "der Standard" für Datenkabel, und zwar ausgelegt als ein Kabel vom Keller bis unters Dach, mit Steckdosen in jedem Raum. Das Kabel ist immer noch drin, aber ungenutzt - weil es nämlich keine Switches oder ähnliches mehr gibt, mit denen man heutige Geräte (RJ-45 Anschluss) dran bringen könnte. Okay, dieses Thin Ethernet kann vom Druchsatz her heutigen Leitungen kaum das Wasser reichen - aber man sieht daran, wie schnell sich Technologien ändern und Sachen dadurch einfach unbrauchbar werden.
 
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