[Frage] VoIP-Ersatz für ISDN Basis mit AB und 4 Mobilteilen

Katzenpfote

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Guten Abend,

wir haben bei uns zu Hause eine ältere ISDN-Basis von Gigaset mit Anrufbeantworter-Bedienfeld und 4 Mobilteilen. Da von den Mobilteilen inzwischen keines mehr einwandfrei funktioniert, soll eine neue Basis mit Anrufbeantworter und 4 Mobilteilen angeschafft werden. Eine direkte Anmeldung von Mobilteilen an unserem Router (Digitalisierungsbox Premium) ist nicht möglich. Aktuelle Gigaset Go-VoIP-Basen scheinen nach wie vor über DECT mit den Mobilteilen zu kommunizieren - vermutlich weil WLAN wohl doch einige Schwierigkeiten bereithält (Latenzen, hoher Energieverbrauch, problematisches Roaming). Zudem scheint es Basis-Stationen mit Anrufbeantworter-Bedienfeld fast nur noch bei analogen Telefonen zu geben. Das Gigaset DX800A verfügt über so ein Bedienfeld, aber da dieses Modell bald 10 Jahre alt wird, das letzte Firmware-Update von 2015 ist und wir eigentlich kein Tischtelefon benötigen, erwäge ich den Kauf eines moderneren Modells mit Bedienung des Anrufbeantworters über die Mobilteile.

Aktuell gibt es anscheinend von diversen Herstellern (Gigaset, Snom, Grandstream, etc.) unauffällige und wohnzimmertaugliche VoIP-Basen inklusive passender Mobilteile vom jeweiligen Hersteller. Sollte man als alter Gigaset-Veteran lieber bei diesem Hersteller bleiben, oder haben die anderen Hersteller bestimmte Vorteile, die einen Wechsel sinnvoll erscheinen lassen?

Es wäre sehr hilfreich, wenn die neuen Geräte über ein gemeinsames Telefonbuch verfügen. In den Beschreibungen liest man teilweise etwas von LDAP-Telefonbüchern, aber es wird nicht genau gesagt, ob die Basis ein solches Telefonbuch bereitstellen kann. Bei welchen Modellen kann man ohne komplizierte Einrichtung ein zentrales Telefonbuch nutzen, so dass neu angemeldete Mobilteile automatisch mit dem vorhandenen Telefonbuch arbeiten? Wie findet man allgemein heraus, welche Modelle dafür geeignet sind?

Die Digitalisierungsbox Premium soll angeblich ein LDAP-Telefonbuch bereitstellen können. Kann dieses Router-Telefonbuch von jedem Mobilteil mit LDAP-Client genutzt werden und verfügen alle aktuellen schnurlosen VoIP-Mobilteile über LDAP-Clients? Einen Vorteil würde ich hier sehen, wenn ich per Web-Interface das Telefonbuch komfortabel pflegen und auch sichern könnte. Oder gibt es bei modernen VoIP-Basen ähnliche Ansätze?

In der Werbung wird oft pauschal von den unschlagbaren Vorteilen von VoIP gegenüber anderen Techniken gesprochen. Ich kenne das Potential aktueller VoIP-Telefone gegenüber ISDN nicht. Welche konkreten Vorteile könnten damit gemeint sein?

Ich kenne noch die ganz alten Gigaset-DECT-Telefone mit hervorragender Reichweite. Bei späteren Modellen schien mir die Reichweite im Vergleich zunehmend geringer zu sein. Gibt es bei den aktuellen Herstellern und Modellen Unterschiede bezüglich der Reichweite innerhalb von Gebäuden?

Vielen Dank und viele Grüße
Katzenpfote
 

KunterBunter

IPPF-Urgestein
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Katzenpfote

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Guten Morgen und vielen Dank für Deinen Hinweis.
Von @Kalle2006 finde ich gestern Abend nur einen Beitrag und der bezieht sich auf ein Thema, in dem ich kaum Überschneidungen zu meinem Thema finde:
Ich habe Fragen zu Gigaset Go, während im anderen Thread die IP Pro-Serie diskutiert wird. Da kostet aber schon die Basis ca. 400 Euro, und das ist als Ersatz für eine privat (nur eine Partei) genutzte ISDN-Basis dann doch etwas viel...es ist hier hoffentlich die Frage erlaubt, ob ich so eine teure Anlage benötige bzw. von welchen grandiosen Vorteilen ich dann im Alltag profitieren kann? Im Grunde suche ich einen modernen Ersatz für das von mir beschriebene Set (Gigaset SX 455 ISDN mit 4 Mobilteilen) und habe festgestellt, dass es diese Konstellation mit Anrufbeantworter-Bedienfeld in der Basis nicht mehr zu geben scheint. Darüber hinaus geht es mir um ein zentrales Telefonbuch und ich suche auch keine DECT-Zellen-Lösung, sondern mir würde die Funk-Reichweite der momentan genutzten Telefone reichen. Wenn bei aktuellen DECT-Basen die Reichweite aus irgendwelchen Gründen geringer ist als bei unserem momentan genutzten Set, wäre bei mir vermutlich ein einziger Repeater statt DECT-Zellen ausreichend. Bitte verstehe meine Antwort nicht falsch. Ich bin dankbar für Hinweise auf ähnliche Threads, aber irgendwie sehe ich da bis auf die ähnliche These, dass WLAN für Mobilteile wohl immer noch nichts taugt, nicht viele Überschneidungen.
 

eisbaerin

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Gigaset SX 455 ISDN
Behalte das doch und kaufe dir nur passende neue Mobilteile dazu.
Man muß dort nicht auf VoIP umstellen.

Was geht an den Mobilteilen nicht mehr? Vielleich brauchen die nur mal neue Accus.

Was für einen Router hast du genau?
Bei welchem iSP bist du?
Wie groß ist deine Wohnung/Haus?
 
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pw2812

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Behalte das doch und kaufe dir nur passende neue Mobilteile dazu.
Wobei dann die Frage ist, welche in diesem Zusammenhang die passenden (neuen) MT sind. Man wird an dem Gigaset SX 455 wahrscheinlich jedes aktuelle MT anmelden können. Auch das ein- und ausgehende Telefonieren wird klappen. Aber dann kann es das auch schon gewesen ein.

Der TE legt Wert auf ein zentrales Telefonbuch. Das kann mit dem SX 455 und vier neuen (Gigaset) MT klappen, muss es aber nicht.

Die Signalisierung von verpassten Anrufen bzw. hinterlassenen Nachrichten auf den vier MT wird vermutlich funktionieren. Ob dann aber auch wirklich alle angemeldeten MT aufhören zu blinken, wenn auf einem der vier MT die Anrufliste geöffnet bzw. die Nachricht abgehört wurde, ist nicht unbedingt gesagt.
 
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eisbaerin

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Wobei dann die Frage ist, welche in diesem Zusammenhang die passenden (neuen) MT sind.
Da gibt es eine Kompatibilitätsliste bei Gigaset:
Ob die allerdings 100% klappt?

Ich hoffe ja, daß er eine FB oder was ähnliches mit DECT hat, dann kann er ja die HT direkt dort anschließen.
Und vielleicht FritzFons nehmen. Dann hat er sein zentrales Telefonbuch.
 
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pw2812

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Ich kenne die Liste, aber das SX 455 taucht darin leider nicht (mehr) auf.

Ich hoffe ja, daß er eine FB oder was ähnliches mit DECT hat
Das wäre einen Versuch wert, obwohl ich vermute, dass die DECT-Ausleuchtung des SX 455 noch etwas besser ist als die einer FB.
 
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Katzenpfote

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Guten Tag,

ich wollte nach Möglichkeit auch gleich die Basis gegen etwas Nachhaltiges austauschen. Ein Anrufbeantworter ist nach Rücksprache mit der Familie wohl nicht mehr zwingend erforderlich.

Was geht an den Mobilteilen nicht mehr? Vielleich brauchen die nur mal neue Accus.
Leider nicht, die haben es mechanisch "hinter sich".
Was für einen Router hast du genau?
Eine Digitalisierungsbox Premium.

Bei welchem iSP bist du?
Deutsche Telekom.

Wie groß ist deine Wohnung/Haus?
Es ist ein Haus, Größe ist schwer zu beschreiben, es gibt nur 2 Etagen, aber dafür längere Flure. :D

Ich habe auch nochmal recherchiert und habe jetzt 2 Varianten gefunden:

Entweder Gigaset N510 Pro + Gigaset S650 Pro, oder Elmeg DECT150 + Elmeg D131.
Bei Gigaset gefällt mir der günstigere Preis und die offensichtliche Möglichkeit günstige Repeater einzusetzen, falls die Reichweite nicht ausreichend ist.
Bei Elmeg soll die Einrichtung einfacher sein und die Geräte sollen hochwertiger sein (Metalltasten?). Das DECT150 trägt aber die Bezeichnung "SingleCell" und einen klassischen Repeater konnte ich von Elmeg nicht finden, nur die sehr viel teurere MultiCell Variante. Ich würde ungern 500 Euro ausgeben und dann hinterher feststellen, dass die Reichweite bei diesem System nicht problemlos erweiterbar ist.

Ist es richtig, dass man neben dem zentralen Adressbuch auch den Anrufbeantworter der Digitalisierungsbox nutzen kann?

Angeblich soll die Einrichtung der Elmeg-Geräte einfacher als mit Gigaset-Geräten sein (Auto Provisionierung). Ich bin aber Netzwerk-Technisch recht fit und wenn ich mich richtig erinnere, habe ich vor ein paar Jahren mal eine Elmeg DECT150 mit passenden Mobilteilen bei Placetel für einen Bekannten eingerichtet, der damit nicht zurecht kam. Unsere Digitalisierungsbox habe ich auch selbst eingerichtet. Wenn man eurer Erfahrung nach die Geräte von Gigaset mit langjähriger Netzwerk-Erfahrung in ein paar Stunden konfiguriert bekommt und damit auch das Telefonbuch der Digitalisierungsbox funktioniert, würde ich die günstigen Gigaset Geräte bevorzugen. Zumal ich gar nicht weiß, wie das bei Elmeg mit Garantie Support etc. aussieht? Bei Gigaset kann man ja theoretisch einfach anrufen und drauf los fragen.
 

pw2812

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Entweder Gigaset N510 Pro + Gigaset S650 Pro, oder Elmeg DECT150 + Elmeg D131.
Die Elmeg DECT150 ist im Prinzip die Gigaset N510 PRO.

die offensichtliche Möglichkeit günstige Repeater einzusetzen
Für die N510 brauchst du aber den Gigaset HX-Repeater (ab 100,00 EUR aufwärts).

Ich bin aber Netzwerk-Technisch recht fit
Dann bekommst du das sicher hin (es gibt ja auch noch das IPPF).

Bei Gigaset kann man ja theoretisch einfach anrufen und drauf los fragen.
Da hört man aber auch solche und solche "Geschichten". Der Support kann zuweilen etwas träge sein, besonders was FW-Updates angeht.

--- edit ---

Ergänzend zum vorherigen Satz sei einmal auf das folgende Thema (besonders die letzten Seiten) verwiesen:


Es gibt in den FW-Versionen größer 42.238 der Gigaset-Basen (wohl immer noch) einen Fehler, welcher dazu führt, dass die Geräte nach ca. 18 Stunden neustarten und das übrigens unabhängig davon, ob gerade ein Gespräch geführt wird oder nicht. Ich beobachte das gerade wieder an einer Go Box 100. Unschöne Sache das.
 
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Kalle2006

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Das zentrale LDAP - Telefonbuch funktioniert nur mit der DECT150 oder den Gigaset Pro - Geräten (N510 IP Pro, N670 IP Pro, N870 IP PRO) und den dazu passenden Mobilteilen.
Vorteil des N670 IP Pro: Man kann über ein Upgrade ein Multicell - Gerät daraus machen.
Wenn man auf das zentrale Telefonbuch verzichtet und mit 2 gleichzeitigen Verbindungen auskommt, dann wäre auch z.B. ein Gigaset S850 A GO eine Option.
 

LastRaven

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Das zentrale LDAP - Telefonbuch funktioniert nur mit der DECT150 oder den Gigaset Pro - Geräten (N510 IP Pro, N670 IP Pro, N870 IP PRO) und den dazu passenden Mobilteilen.
Diese Aussage ist aber sehr unklar. Auf das Telefonverzeichnis einer Digibox kommst du mit so ziemlich jedem Client mit LDAP-Unterstützung.
Oder meinst du hier nur die DECT-Geräte? Woher weisst du dann so genau, dass andere Hersteller kein LDAP in ihre IP-DECT-Produkte impementieren?
 

Katzenpfote

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Hallo allerseits,

bitte entschuldigt die verspätete Rückmeldung, ich hatte ein paar Tage ordentlich zu tun und komme erst jetzt dazu, mich wieder mit dem Thema zu beschäftigen.
Vielen Dank an alle für die nützlichen Antworten. Was ich bei dem Reboot-Bug nicht verstehe ist folgendes: die Firmware scheint ja für eine Vielzahl von Modellen gedacht zu sein (N510IP, A510IP, C430IP, ...) und ausnahmslos JEDER Kunde mit diesen Geräten hat diesen Bug? Durch den 18-Stunden Zyklus und unseren 24 Stunden Tag müsste eigentlich auch jeder mal davon betroffen und entsprechend genervt sein. Ich dachte, dass die Pro-Serie für Geschäftskunden gedacht ist (gibt anscheinend auch keinen End-User-Support), von daher wundert es mich, dass so ein gravierender Fehler bei Gigaset scheinbar überhaupt keine Priorität hat.

Spricht etwas dagegen, die letzte Firmware ohne diesen Bug zu benutzen bzw. bei neu gekauften Geräten ein Downgrade zu machen?
 

pw2812

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Hallo Katzenpfote,

Was ich bei dem Reboot-Bug nicht verstehe
Wie ich mittlerweile "Lernen" konnte, ist der sog. 18-Stunden-Reboot kein bug sondern ein "workaround", welchen Gigaset bewusst geschaffen hat, weil es Probleme mit einer PBX-Lösung eines Drittanbieters gibt (wahrscheinlich ist dieser so "einflussreich", dass wir "normalen" Nutzer halt damit Leben müssen).

Durch den 18-Stunden Zyklus und unseren 24 Stunden Tag müsste eigentlich auch jeder mal davon betroffen und entsprechend genervt sein.
Das sollte man in der Tat meinen. Aber es gibt für den workaround einen workaround. Klingt komisch, is aber so. Der workaround heißt "Zeitschaltuhr". Wenn du also damit Leben kannst, dass dir die Verfügbarkeit der Telefonie für maximal 18 Stunden, zwölf Minuten und fünfzehn Sekunden am Stück ausreicht (solange dauert es nämlich exakt, bis die betroffenen Gigaset-Basen neustarten), dann kann man diese auch verwenden.

von daher wundert es mich, dass so ein gravierender Fehler bei Gigaset scheinbar überhaupt keine Priorität hat.
Wie gesagt, in den Augen von Gigaset ist es ja kein Fehler (oder eher doch ein gewollter Fehler?).

Spricht etwas dagegen, die letzte Firmware ohne diesen Bug zu benutzen bzw. bei neu gekauften Geräten ein Downgrade zu machen?
Grundsätzlich wohl nicht. Ich kann dir allerdings nicht genau sagen, ob und wenn ja welche neuen Funktionen seit der FW-Version 42.239 dazugekommen sind. Ob es nach der FW-Version 42.238 sicherheitsrelevante Verbesserungen gegeben hat, müsste man noch mal schauen.

Wenn dich das ganze Thema rund um den 18-Stunden-Reboot genauer interessiert, sei auf das folgende Thema verwiesen:


Ich habe das dort gestern (unwissenderweise) wieder aufgewärmt. Weiter vorn in dem verlinkten Thema finden sich auch noch ein paar Informationen dazu.
 
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Ecki-No1

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ich wollte nach Möglichkeit auch gleich die Basis gegen etwas Nachhaltiges austauschen. Ein Anrufbeantworter ist nach Rücksprache mit der Familie wohl nicht mehr zwingend erforderlich.
Was spricht dagegen, eine Fritz!Box anstelle der Digitalisierungsbox zu installieren? Dann 3 oder 4 Fritz!Mobilteile dazu. Fertig
 
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Kalle2006

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Die Firmware der Elmeg DECT150 hat den Bug übrigens nicht.
 
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Katzenpfote

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Hallo allerseits...

Der workaround heißt "Zeitschaltuhr". Wenn du also damit Leben kannst, dass dir die Verfügbarkeit der Telefonie für maximal 18 Stunden, zwölf Minuten und fünfzehn Sekunden am Stück ausreicht (solange dauert es nämlich exakt, bis die betroffenen Gigaset-Basen neustarten), dann kann man diese auch verwenden.
Am besten mit so einer mechanischen Baumarkt-Zeitschaltuhr und 15 Minuten Schaltzeit. ;) Aber mal im Ernst: man müsste da schon eine geeignete Zeitschaltuhr suchen, die die Basis möglichst kurz vom Strom trennt. Es gibt wohl entsprechende Zeitschaltuhren für Terrarien/Aquarien mit 1 Sekunde Schaltzeit. Ich nehme mal an, dass die Basis innerhalb von Sekunden hochfährt und dabei keinen quer durchs Haus hörbaren Piepton erzeugt?
Dann könnte man morgens um 06:00 Uhr den Neustart erzwingen und hätte bis ca. 00:12 Uhr durchgehend Telefonie.

Was spricht dagegen, eine Fritz!Box anstelle der Digitalisierungsbox zu installieren? Dann 3 oder 4 Fritz!Mobilteile dazu. Fertig
Ich habe mir die Fritz!Fon Mobilteile im Geschäft angesehen und konnte mich nicht damit anfreunden. Zudem benötige ich 2 getrennte LAN Bereiche und andere Spielereien, die ich bei der Fritz!Box nur eingeschränkt konfigurieren kann.

Die Firmware der Elmeg DECT150 hat den Bug übrigens nicht.
Interessant. Angeblich soll bei Elmeg beim Einsatz von Repeatern keine Verschlüsselung vorhanden sein, was ich jetzt nicht so toll finden würde.
Hat denn die N670IP Pro diesen Bug? Wobei ich da möglicherweise auch keine Repeater einsetzen kann, da es vermutlich eher so gedacht ist, dass ich für mehr Reichweite viel Geld in die Hand nehme und daraus ein Multi Cell System mache. Wie man bei einem Single Cell System außerdem so etwas grundlegendes wie internes Telefonieren nicht implementieren kann, werde ich wohl nie verstehen.
 

Kalle2006

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Ich hatte an meiner Gigaset N510IP Pro mal einen Gigaset DECT Repeater, war damit aber nicht zufrieden. Und seitdem ich die 3 Gigaset N870 IP Pro laufen habe, will ich auch nicht mehr zurück. Das interne Telefonieren läuft bei mir über die bintec be.Ip Plus, da muss ich nicht ohne TK-Anlage telefonieren können.
 
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pw2812

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Ich nehme mal an, dass die Basis innerhalb von Sekunden hochfährt
Naja, ein paar Sekunden sind es nicht bloß, sie braucht schon einen Moment, um wieder "up and running" zu sein.

dabei keinen quer durchs Haus hörbaren Piepton erzeugt
Das weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so genau, ob die angemeldeten Gigaset Mobilteile einen Warnton erzeugen, wenn die Basis offline ist. Das hab ich noch nicht getestet (Evtl. kann man das in den Einstellungen der MT aber auch deaktivieren).

Dann könnte man morgens um 06:00 Uhr den Neustart erzwingen und hätte bis ca. 00:12 Uhr durchgehend Telefonie.
Genau. Das wäre so machbar.

Hat denn die N670IP Pro diesen Bug? Wobei ich da möglicherweise auch keine Repeater einsetzen kann, da es vermutlich eher so gedacht ist, dass ich für mehr Reichweite viel Geld in die Hand nehme und daraus ein Multi Cell System mache.
Nur um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen. Die N670IP ist ein singlecell-System. Man kann diese erweitern, aber dadurch macht man aus ihr KEIN multicell-System. Der sog. seamless handover (aka unterbrechungsfreier Zellenwechsel während eines Telefonates) funktioniert damit also nicht.

Wie man bei einem Single Cell System außerdem so etwas grundlegendes wie internes Telefonieren nicht implementieren kann
Wie Kalle2006 schon andeutet, stellt üblicherweise die verwendete TK-Anlage die sog. Komfortfunktionen wie z.B. interne Telefonie, Gespräche halten und vermitteln, Konferenzen usw. zur Verfügung. Die DECT-Basis ist ja "nur" das Bindeglied zwischen der TK-Anlage und den Mobilteilen. Du darfst das auch nicht mit einer FB vergleichen. Die "Eierlegendewollmilchsau" von AVM will ja alles irgendwie können. Eine "richtige" TK-Anlage ist sie aber nun mal nicht.

Wie du in Beitrag #1 ja selbst schon feststellst auch hier nochmals der Hinweis darauf, dass andere Mütter auch (hoffentlich schöne) Töchter haben. Ich persönlich habe aber mit Herstellern wie z.B. Snom oder Grandstream und deren DECT-Lösungen keine eigenen Erfahrungen.
 
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DukeFake

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Wie man bei einem Single Cell System außerdem so etwas grundlegendes wie internes Telefonieren nicht implementieren kann, werde ich wohl nie verstehen.
mit der INT-Taste der Mobilteile die an der N510 angemeldet sind kannst du zumindest int. Gespräche zwischen den Mobilteilen führen.
 
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Katzenpfote

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mit der INT-Taste der Mobilteile die an der N510 angemeldet sind kannst du zumindest int. Gespräche zwischen den Mobilteilen führen.
Vielen Dank für die Info. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man in der N510 die VoIP-Verbindungen entweder direkt (also mit Telekom-Servern und [email protected]-Accounts) einrichten oder aber als Nebenstellen der Digitalisierungsbox. Als Nebenstellen müsste ich dann vermutlich überall die IP der Digibox eintragen, wo man sonst tel.t-online.de oder stun.t-online.de eintragen würde. In der Digibox würde ich dann einen neuen Benutzer+Passwort erstellen, neue Interne Rufnummern einrichten, ein neues Endgerät einrichten und die Rufverteilung aktualisieren. Was mich verwirrt ist, dass ich in Foren-Beiträgen gelesen habe, dass man als Benutzername/Anmeldename die Internen Rufnummern verwendet. Ich hätte in der Konfiguration der N510 an irgendeiner Stelle den in der Digibox neu angelegten Benutzer + das selbst gewählte Passwort erwartet. Trägt man wirklich nur die Internen Rufnummern + das Passwort des neu eingerichteten Benutzers ein? Und ist der Grund, die Verbindungen als Nebenstellen einzurichten der, dass man dann nicht nur zwischen den DECT Mobilteilen intern telefonieren kann, sondern auch an weiteren Telefonen, die z.B. ohne Basis direkt per LAN an der Digibox angeschlossen sind?
 

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